100 % Stärke: Effizienz durch Digitalisierung.

Das Internet und die damit einhergehende Digitalisierung beschleunigen und revolutionieren das globale Geschäftsgeschehen.

Das ist für Österreichs Industrie Chance und Herausforderung zugleich. Digitalisierung ist unsere Antwort auf steigenden Kostendruck, kürzere Innovationszyklen, komplexere und individuellere Produkte sowie die Notwendigkeit zur Energie- und Ressourceneffizienz. Und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So auch beim Nahrungsmittelkonzern Agrana, der am Standort Pischelsdorf (NÖ) in eine Weizenstärkeanlage investierte.

Ziel war die vollständige Durchgängigkeit des kompletten Produktionsprozesses: Von der Rohstoffannahme über das Labor bis hin zu Produktion und Versand. Das Resultat: Ein wesentlich höherer Materialumschlag - sprich deutlich mehr Produktivität. Und das bei unverändertem Personalstand. Auf dem Weg zu Industrie 4.0 steigert Siemens die Wettbewerbsfähigkeit seiner Kunden. Gemeinsam mit ihnen elektrifiziert, automatisiert und digitalisiert Siemens die Welt, in der wir leben - und verwirklicht das, worauf es ankommt.


  • Josef Eisenschenk, Betriebsleiter Agrana Stärke GmbH, Werk Pischelsdorf

    Josef Eisenschenk, Betriebsleiter Agrana Stärke GmbH, Werk Pischelsdorf

    "Die durchgängige Automatisierungslösung führt zu einem wesentlich höheren Materialumschlag und damit zu einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Agrana."

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  • Wolfgang Siegel, Projektleiter Siemens AG Linz

    Wolfgang Siegel, Projektleiter Siemens Österreich

    "Die Durchgängigkeit der Lösung von der Auftragssteuerung in SAP bis zum Lagerbestand im Auslieferungssilo sorgt für einen anpassungsfähigen Workflow mit lückenloser, zeitnaher Nachvollziehbarkeit."

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Die Zukunft ist digital

Was ist heute noch Vision? Was ist bereits Realität? Erleben Sie, wie die Branchen der Prozessindustrie bereits heute von dem Megatrend Digitalisierung profitieren. Und welche Möglichkeiten sich für uns alle, für unser tägliches Leben ergeben. Die Digitalisierung gibt Antworten auf die aktuellen Themen der Branchen.

Siemens steigert durch Digitalisierung die Wettbewerbsfähigkeit der Prozessindustrie

- Siemens begleitet Kunden bei der Integration über den gesamten Lebenszyklus von Anlagen

- Aufbau einer einheitlichen Datenlandschaft vom Engineering und Betrieb bis zur Optimierung

- Fokus auf der digitalen Anlage, Modularisierung und optimierter Produktion

Unter dem Motto "From Integrated Engineering to Integrated Operations - Discover the Potential of Digitalization" stellte Siemens das Thema Digitalisierung bereits auf der Achema 2015 in den Mittelpunkt seines Auftritts. Siemens präsentierte wie Unternehmen der Prozessindustrie mit integrierten Lösungen die Effizienz und Produktivität und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können. Denn Digitalisierung ermöglicht die Integration einzelner Prozessschritte über den gesamten Anlagenzyklus - vom Engineering und Betrieb bis hin zur laufenden Optimierung. Um Industrie 4.0 in der Prozessindustrie zu verwirklichen, fokussiert sich Siemens auf drei Handlungsfelder: die digitale Anlage, die Modularisierung und die Optimierung der Produktion.



Eines der wichtigsten Ziele auf dem Weg zur digitalen Anlage ist der Aufbau einer integrierten Datenlandschaft. Schon jetzt bietet Siemens Datendurchgängigkeit über alle Lebenszyklus-Phasen: Vom Engineering mit dem CAE-Tool COMOS über die Inbetriebsetzung mit der Simulationsplattform Simit bis zum laufenden Betrieb mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 und XHQ Operations Intelligence für Unternehmensentscheidungen in Echtzeit. Die Vorteile: höhere Transparenz, Sicherheit und schnelle Markteinführungszeiten. Durch die virtuelle Inbetriebnahme mit der Software Simit Simulation Framework lassen sich beispielsweise Anlagen um mehr als 50 Prozent schneller in Betrieb nehmen und zugleich die Sicherheit im Betrieb erhöhen. Mit XHQ Operations Intelligence stellt Siemens wiederum ein Beispiel vor, wie aus Big Data Smart Data generiert werden können. Dafür erfasst die Software Daten aus den verschiedensten Quellen, führt sie in einem Management Cockpit übersichtlich zusammen und hilft Anwendern bei der fundierten Entscheidungsfindung. So können Betriebskosten um bis zu acht Prozent reduziert werden. Beim Service trägt der Zugriff auf Daten aus dem Engineering und Betrieb entscheidend dazu bei, Prozesse zu optimieren: Mit datenbasierten Services wie Control Performance Analytics können Prozess- und Zustandsdaten von Regelkreisen analysiert und dann Optimierungsmaßnahmen abgeleitet werden. COMOS MRO (Maintenance, Repair & Overhaul) ermöglicht, die vollständige Verwaltung, Planung sowie Organisation von Betrieb und Instandhaltung inklusive der Anlagendokumentation in nur einem System durchzuführen. Jegliche Änderungen an der Anlage durch Instandhaltungsprozesse stehen somit auch direkt in den Engineering-Daten zur Verfügung. Über den COMOS Walkinside Immersive Training Simulator (ITS) können die Operatoren und Instandhalter virtuell in ihre Anlagen eintauchen: Die Simulation realer Szenarien optimiert Wartungsarbeiten und erhöht die Personalsicherheit durch virtuelles Training. Auch durch vorausschauende Instandhaltung (zum Beispiel von Pumpen) und Remote Services können Anwender Betriebs- und Wartungskosten senken.

Integration erhöht Ressourcen- und Energieeffizienz

Ressourcen- und Energieeffizienz ist eines der zentralen Themen der Prozessindustrie. Hier bietet Siemens integrierte Lösungen für einen effizienten Verbrauch - von der Stromversorgung mit Totally Integrated Power (TIP) über Integrated Drives Systems (IDS) bis hin zu Energiedatenmanagementsystemen und modernen Regelkonzepten wie Advanced Process Control für Simatic PCS 7. Dem Prozessleitsystem kommt hier eine Schlüsselrolle zu: Siemens vereinfacht die Integration von Feldgeräten, Stromversorgungen oder Mittelspannungsschaltanlagen - auch von Drittanbietern. Integrated Drive Systems ermöglichen zudem den wirtschaftlichen und energiesparenden Betrieb von Pumpen, Lüftern und Kompressoren. Die Flender-Kupplung N-Bipex erhöht die Lebensdauer des gesamten Antriebssystems. Zu mehr Nachhaltigkeit durch Reduzierung von Emissionen und durch Prozessoptimierung beim Rohstoffeinsatz tragen auch Gasanalysatoren wie der Gasanalysator Siprocess GA700 bei. Durch seinen intelligenten modularen Aufbau ist er flexibel einsetzbar und leicht instand zu halten. Weiterer Messeschwerpunkt im Bereich Ressourceneffizienz sind intelligente Lösungen für die Wasseraufbereitung und Desinfektion von Industriewasser sowie energieeffiziente Pumpenapplikationen. Neue Möglichkeiten durch Digitalisierung sieht Siemens auch in der Automatisierung von Bioprozessen. So setzt die chemische Industrie zunehmend auf biologische Eingangsstoffe. Die Prozessüberwachung und Steuerung eines Bio-Fermenters mit PCS 7 Lab und Sipat beschleunigt die Produktion durch den vereinfachten Einsatz von statistischen und deterministischen Modellen und Online-Optimierungsmaßnahmen.

Erfahren Sie mehr über die Siemens Lösung für Agrana

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  • Discover and leverage the potential of digitalization
    Discover and leverage the potential of digitalization (EN)
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  • Infografik Digitalisierung
    Infografik Digitalisierung
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  • Infografik Seize the Digital Opportunity
    Infografik "Seize the Digital Opportunity" (EN)
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