DIE LIEBE DER DANAE

Dienstag, 29. August 2017 - Beginn: 20:00

Heitere Mythologie in drei Akten von Richard Strauss (Salzburger Festspiele 2016, Großes Festspielhaus – in deutscher Sprache). Eine Koproduktion von ORF und UNITEL

Die Liebe der Danae: Krassimira Stoyanova in der Titelrolle.
Die Liebe der Danae: Krassimira Stoyanova in der Titelrolle.
Die Idee zur Liebe der Danae stammt von Hugo von Hofmannsthal, der 1920 einen Entwurf mit dem Titel Danae oder die Vernunftheirat zu Papier brachte. Strauss fing zunächst Feuer, verlor dann aber das Interesse. 16 Jahre später rief ihm sein Biograf Willi Schuh den Stoff wieder in Erinnerung. Anstelle des inzwischen verstorbenen Hofmannsthal verfasste Joseph Gregor das Libretto, das zwei voneinander unabhängige Stoffkreise verbindet: die Geschichte Jupiters, der in Form eines Goldregens Danae, die Tochter des von Gläubigern bedrängten Königs Pollux, erobern möchte, und jene von König Midas, dem sich alles, was er berührt, in Gold verwandelt. Diese Gabe ist in der Oper der Lohn dafür, dass sich Jupiter die Gestalt des armen Eseltreibers Midas „ausleihen“ darf, um Danae zu umwerben. Doch deren Liebe wendet sich dem echten Midas zu, der sich ihr als Königsbote Chrysopher nähert. Am Höhepunkt des zweiten Akts umarmt der liebestrunkene Midas Danae, die daraufhin zu Gold erstarrt. Jupiter gibt ihr zwar ihre Gestalt zurück, doch vor die Wahl gestellt, entscheidet sich Danae für Midas und ein Leben in Armut.

Besetzung

Dirigent:Franz Welser-Möst | Regie: Alvis Hermanis | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 159 Minuten | Mit: Krassimira Stoyanova (Danae), Tomasz Konieczny (Jupiter), Norbert Ernst (Merkur), Wolfgang Ablinger-Sperrhacke (Pollux), Regine Hangler (Xanthe), Gerhard Siegel (Midas alias Chrysopher)