Frau Anna Sebestyen
Tel.: 051707/22230
Oper in zwei Akten von Hector Berlioz (Salzburger Festspiele 2007,
Großes Festspielhaus – in französischer Sprache).
Eine Produktion
von UNITEL CLASSICA in Koproduktion mit ZDF/3sat
Was für ein maßloses Werk“,
sagt der Regisseur Philipp
Stölzl, der Benvenuto Cellini von
Hector Berlioz inszeniert hat:
„Staunend steht man vor Berlioz’
im wahrsten Sinne des Wortes monumentaler
Oper über den Renaissance-
Wüstling Benvenuto Cellini,
Bildhauer, Kunstgenie, Messerstecher,
Frauenliebling. In erzählerisch
wie musikalisch atemberaubendem
Tempo jagt Berlioz den Helden
durch eine Nacht im römischen
Karneval, in der gleichzeitig ausschweifend
gefeiert, mit Mantel und
Degen die junge Geliebte entführt
und in den Ruinen des Kolosseums
eine goldene Statue gegossen werden
muss, um dem Todesurteil des
Papstes zu entgehen.“
Die aberwitzige Story findet laut
Regisseur ihre Entsprechung in
der wunderbaren Musik, die nicht
nur populär und groß gedacht ist,
sondern auch so einfallsreich, verspielt
und komplex, dass Berlioz’
Zeitgenossen sie für unspielbar und
unsingbar hielten.
Nur mit immensem Aufwand auf
die Bühne zu bringen, wird das
faszinierende Werk selten gespielt.
Die Breitwandbühne des Großen
Festspielhauses ist indessen der
perfekte Ort, den wilden
Bildhauer
wiederauferstehen
zu lassen!
Besetzung
Dirigent: Valery Gergiev
Regie: Philipp
Stölzl
Orchester: Wiener Philharmoniker
Dauer: ca. 180 Minuten
Mit: Burkhard Fritz (Cellini), Laurent
Naouri
(Fieramosca), Brindley Sherratt
(Balducci), Mikhail Petrenko (Papst
Clemens VII.), Maija Kovalevska (Teresa),
Kate Aldrich (Ascanio), Xavier
Mas (Francesco), Roberto Tagliavini
(Bernardino)