Frau Anna Sebestyen
Tel.: 051707/22230
Phantastische Oper in drei Akten von Jacques Offenbach
(Salzburger Festspiele 2003, Großes Festspielhaus – in französischer Sprache).
Eine Koproduktion von ZDF/3sat und TW1
Kurz vor seinem Tod im Jahr
1880 wagte sich Jacques Offenbach,
der Meister der Operette,
endlich an die große Oper seiner
Träume. Phantastische Erzählungen
aus der Feder E.T.A. Hoffmanns
wollte er auf die Bühne bringen –
mit einer Rahmenhandlung, in der
die Figur des legendären Autors
der schwarzen
Romantik als Titelheld
seine Geschichten
unter dem
Einfluss von Alkohol und Drogen in
einem Wirtshaus
zum Besten gibt
und dabei
die Grenzen zwischen
Traum und Wirklichkeit verschwimmen
lässt.
Die Besetzung dieser üppigen, bilderreichen
Inszenierung von David
McVicar, die von der Kritik trotzdem
großteils als sehr konventionell
empfunden wurde, verspricht ein
großes Opern- und Sängerfest:
Der amerikanische Startenor Neil
Shicoff singt den Geschichtenerzähler
Hoffmann, als dämonischer
Gegenspieler Lindorf fungiert Ruggero
Raimondi und als funkelnde
Objekte seiner Träume oder seiner
Begierden agieren rund um diesen
Hoffmann solche Damen und Stars
wie Waltraud Meier als Giulietta
oder Angelika Kirchschlager als
La Muse und L’ubica Vargicová
als Olympia. Am Pult der Wiener
Philharmoniker steht Kent Nagano.
Dirigent: Kent Nagano
Regie: David
McVicar
Orchester: Wiener Philharmoniker
Dauer: 180 Minuten
Mit:
Neil Shicoff (Hoffmann), Angelika
Kirchschlager (La Muse), Ruggero
Raimondi
(Lindorf), L’ubica Vargicová
(Olympia), Waltraud Meier (Giulietta)