Frau Anna Sebestyen
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Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes von
Hugo von Hofmannsthal
Salzburger Festspiele 2010, Domplatz – in deutscher
Sprache. Eine Produktion von ORF
Salzburger Festspiele 1983,
Domplatz – in deutscher Sprache
Jedermann 2010
In Christian Stückls erfolgreicher
Neudeutung des Jedermann aus
dem Jahre 2002 erfolgt diesen Sommer
eine spektakuläre Umbesetzung:
Nicht mehr der langgediente
Peter Simonischek, sondern Nicholas
Ofczarek spielt den reichen,
todgeweihten Prasser Jedermann.
Zusammen mit Birgit Minichmayr als
elektrisierender Buhlschaft bildet er
das neue, glamouröse Traumpaar
der Salzburger Festspiele. Was
nichts daran ändert, dass Stückls
bejubelte Inszenierung mit einigen
Gepflogenheiten der langjährigen
Salzburger Aufführungstradition
gebrochen hat und den christlichen
Grundgedanken des Mysterienspiels
prägnant
herausarbeitet:
Was ist der
Mensch im Angesicht des Todes?
Gott der Herr erscheint hier selbst
– als armer Nachbar, ein Penner mit
Plastiktüten,
der Geringste unserer
Brüder.
Regie: Christian Stückl
Dauer: 120 Minuten
Mit: Nicholas Ofczarek
(Jedermann), Birgit Minichmayr (Buhlschaft),
Martin Reinke (Gott), Ben Becker
(Tod), Peter Jordan (Guter Gesell,
Teufel), Angelika Richter (Gute Werke)
Jedermann 1983
Hofmannsthals Spiel vom Sterben
des reichen Mannes vor der
prachtvollen Kulisse des Salzburger
Doms war und ist die alljährliche
Publikums-Attraktion der Salzburger
Festspiele. Weltstars von Curd
Jürgens bis Maximilian Schell haben
sich da ein Stelldichein gegeben.
Heuer bieten die Siemens Fest>
Spiel>Nächte auf dem Kapitelplatz
nun an einem Abend die reizvolle
Konfrontation einer alten mit der
neuen Jedermann-Version. In der
Aufzeichnung aus dem Jahr 1983
spielt Österreichs Ausnahmeschauspieler
Klaus Maria Brandauer den
reichen Prasser Jedermann, der von
Gott vor seinen Thron geholt wird,
um Rechenschaft abzulegen.
Rund um ihn agiert eine erlesene
Riege von Schauspiel-Stars: Marthe
Keller als „Buhle“, Will Quadflieg als
Gott, Karlheinz Hackl, Helmuth Lohner
und Romuald Pekny als Tod.
Regie: Ernst Haeusserman
Dauer:
103 Minuten
Mit: Klaus Maria Brandauer
(Jedermann), Marthe Keller
(Buhlschaft), Will Quadflieg (Gott),
Romuald Pekny (Tod), Karlheinz Hackl
(Guter Gesell), Helmuth Lohner (Teufel)