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Am 25. April 2002 fand erstmals der "Wiener Töchtertag" statt. Frauenstadträtin Mag. Renate Brauner hat die Aktion initiiert und Siemens Österreich als Exklusivpartner für das Pilotprojekt gewonnen. 200 Töchter von Siemens-MitarbeiterInnen waren eingeladen, am 1. Wiener Töchtertag einen Elternteil an seinen Arbeitsplatz zu begleiten und den "realen Arbeitsalltag" sowie neue Berufsmöglichkeiten kennen zu lernen.
Siemens Österreich bot den 11- bis 16jährigen "Töchtern" an diesem Tag einiges: Gespräche mit EDV-ExpertInnen, TechnikerInnen und weiblichen Lehrlingen, Bewerbungsgesprächtrainings, die Möglichkeit, in der Lehrwerkstätte selbst aktiv zu werden, Web-Design-, Grafik- und Eventworkshops, Besuche im Elektronikwerk Wien, der Ausstellung E-Volution sowie des Back Level Support Centers und vieles mehr.
Hintergrund
Derzeit entscheiden sich zwei Drittel aller Mädchen für "klassisch-weibliche" Lehrberufe wie Verkäuferin, Sekretärin und Frisörin. Verdienst- und Aufstiegschancen sind sehr gering. Ziel ist es daher, den Mädchen Alternativen aufzuzeigen, sie zu fördern und ihnen "Vorbilder" zu präsentieren, um ihnen Mut zu machen, sowohl technisch-handwerkliche Berufe als auch Ausbildungswege in der Informationstechnologie einzuschlagen.
Ausblick
Der 1. Wiener Töchtertag ist ein Pilotprojekt, das Mädchen und deren Eltern für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit Berufsorientierung und für die Erweiterung des Berufswahlspektrums begeistern soll. Für die Zukunft plant Stadträtin Mag. Renate Brauner eine Ausweitung auf ganz Wien.
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