Siemens Österreich war 2002 das erste und einzige Unternehmen, das die Initiative von Stadträtin
Mag. Renate Brauner umgesetzt und sich am "Wiener Töchtertag" beteiligt hat. Im Jahr danach folgten 16 weitere Betriebe unserem Beispiel, heuer sind es bereits mehr als 50 Unternehmen gewesen.
Am 29. April 2004 war es wieder soweit: 11- bis 16-jährige Töchter von Siemens-MitarbeiterInnen (und deren Freundinnen) waren eingeladen, am 3. Wiener Töchtertag einen Elternteil an seinen Arbeitsplatz zu begleiten und den "realen Arbeitsalltag" sowie neue Berufsmöglichkeiten in Workshops kennen zu lernen.
Hintergrund
Derzeit entscheiden sich zwei Drittel aller Mädchen für "klassisch-weibliche" Lehrberufe wie Verkäuferin, Sekretärin und Frisörin. Verdienst- und Aufstiegschancen sind sehr gering. Ziel ist es daher, den Mädchen Alternativen aufzuzeigen, sie zu fördern und ihnen "Vorbilder" zu präsentieren, um ihnen Mut zu machen, sowohl technisch-handwerkliche Berufe als auch Ausbildungswege in der Informationstechnologie einzuschlagen.
Töchtertag goes international
Heuer gab es erstmals eine internationale Kooperation. Siemens war auch hier Pionier. Gemeinsam mit IBM war unser Unternehmen Vorreiter beim Pilotprojekt "Töchtertag in Bratislava". "Länder übergreifende Zusammenarbeit ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für Siemens Österreich. Wir tragen von Wien aus die Geschäftsverantwortung für die Slowakei und fünf andere zentral- und osteuropäische Länder. Mit Projekten wie dem Töchtertag können wir neben unseren wirtschaftlichen Aktivitäten auch unsere gesellschaftliche Verantwortung über Ländergrenzen hinweg ausdrücken", so Generaldirektor DI Albert Hochleitner.