OTELLO

Donnerstag, 11. August 2016 - Beginn: 20:00

Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi (Salzburger Festspiele 2008, Großes Festspielhaus – in italienischer Sprache). Eine Koproduktion von UNITEL CLASSICA und ZDF/3sat

Carlos Álvarez als finsterer Intrigant Jago und Aleksandrs Antonenko als Otello.
Carlos Álvarez als finsterer Intrigant Jago und Aleksandrs Antonenko als Otello.
Marina Poplavskaya in der Gewalt von Aleksandrs Antonenko als grundlos eifersüchtigem Otello.
Marina Poplavskaya in der Gewalt von Aleksandrs Antonenko als grundlos eifersüchtigem Otello.
Die Inszenierung des Regisseurs Langridge wurde von der Kritik mehr oder weniger verrissen: „Sie wird weder der Meisterschaft der Vorlage noch ihrer Modernität gerecht, dafür bedient sie Erwartungshaltungen und Klischees“, urteilte die renommierte Neue Zürcher Zeitung kühl. Dementsprechend bekam der Regisseur nach der Premiere auch einige Buhs ab. Bejubelt wurde an diesem Abend vor allem Pultstar Riccardo Muti, der, so die Kritik, mit den Wiener Philharmonikern einen orchestralen „Sturm der Leidenschaften sowie Klanggewalten von exzessiver Dramatik“ entfesselt hat. Und gefeiert wurde auch die junge Russin Marina Poplavskaya als Desdemona, die für Joachim Kaiser von der Süddeutschen Zeitung zur „Königin des Abends“ avancierte mit „glockenreinem Gelingen, beglückend schönen Pianofarben und Pianissimo-Echoeffekten“.

Besetzung

Dirigent: Riccardo Muti | Regie: Stephen Langridge | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 130 Minuten| Mit: Aleksandrs Antonenko (Otello), Marina Poplavskaya (Desdemona), Carlos Álvarez (Jago), Stephen Costello (Cassio), Antonello Ceron (Roderigo), Mikhail Petrenko (Lodovico)