TURANDOT

Sonntag, 21. August 2016 - Beginn: 20:00

Lyrisches Drama in drei Akten von Giacomo Puccini (Salzburger Festspiele 2002, Großes Festspielhaus – in italienischer Sprache). Eine Produktion von ORF und Arthaus Musik

Gabriele Schnaut als grausame, prinzenmordende Prinzessin Turandot.
Gabriele Schnaut als grausame, prinzenmordende Prinzessin Turandot.
Das Raffinement ausgesuchter und subtilster koloristischer Klänge, den ganzen Zauber einer fernen, unwirklichen Welt, den Giacomo Puccini in seiner Oper Turandot in Musik verwandelte, hat David Pountney mit seiner monumentalen Inszenierung 2002 in faszinierende, exotische Märchenbilder übersetzt aus einer Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat. Luciano Berio hat Puccinis fragmentarischen Schluss neu rekonstruiert. Gabriele Schnaut singt in dieser Aufnahme die scheinbar blutrünstige Prinzessin Turandot am Kaiserhof zu Peking, die ihr Herz nur dem Prinzen schenkt, der zuvor drei von Turandot gestellte Rätsel zu lösen vermag. Wer versagt, verfällt gnadenlos dem Schwert des Henkers und verliert seinen Kopf. Zu Beginn der Oper wird gerade der schöne Königssohn von Persien zur Hinrichtung geschleppt, was den unbekannten Prinzen Kalaf (hier gesungen von Tenorstar Johan Botha) natürlich nicht hindert, sich in die Prinzessin des Todes zu verlieben. Aber Kalaf besteht natürlich glorreich das mörderische Quiz, das so viele andere das Leben gekostet hat, und am glücklichen Ende siegt wie das immer so ist im Märchen die Liebe.

Besetzung

Dirigent: Valery Gergiev | Regie: David Pountney | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 130 Minuten | Mit: Gabriele Schnaut (Turandot), Johan Botha (Prinz Kalaf), Cristina Gallardo-Domâs (Liù), Boaz Daniel (Ping)