FAUST

Freitag, 26. August 2016 - Beginn: 20:00

Opéra in fünf Akten von Charles Gounod (Salzburger Festspiele 2016, Großes Festspielhaus – in französischer Sprache). Eine Produktion von UNITEL in Koproduktion mit ORF/3sat

Piotr Beczała singt Gounods Faust.
Piotr Beczała singt Gounods Faust.
Es war die Vertonung von Goethes Faust, die den Weltruhm des 1818 in Paris geborenen Komponisten begründete. Interessiert hat ihn daran besonders die Gretchentragödie, erklärt Reinhard von der Thannen, der das Werk für die heurigen Salzburger Festspiele neu inszeniert: „Marguerite ist eine junge Frau, die an die Liebe glaubt und die durch ihre Begegnung mit Faust ermutigt wird, die sie umgebenden Konventionen von gesellschaftlicher Moral und religiösem Glauben zu sprengen. Sie bleibt aber chancenlos in einer Gesellschaft, in der an das Verhalten von Männern und Frauen unterschiedliche Maßstäbe angesetzt werden.“ Auch wenn sie in Gounods Oper als Männerphantasie erscheint, „ist sie gleichzeitig eine starke Frauenfigur, die eigenverantwortlich handelt, wenngleich sie an der Unvereinbarkeit der an sie gestellten Forderungen zugrunde geht“.

Besetzung

Dirigent: Alejo Pérez | Regie: Reinhard von der Thannen | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 160 Minuten | Mit: Piotr Beczała (Faust), Ildar Abdrazakov (Méphistophélès), Maria Agresta (Marguerite), Alexey Markov (Valentin)