SALOME

Dienstag, 30. Juli 2019 - Beginn: 20:00

Musikdrama in einem Aufzug von Richard Strauss (Salzburger Festspiele 2018, Felsenreitschule – in deutscher Sprache). Eine Koproduktion von ORF, 3sat und UNITEL

Asmik Grigorian singt die Salome.
Asmik Grigorian singt die Salome.
Es war die Sensation der Salzburger Festspiele 2018: Romeo Castelluccis mutige, mit tollen Bildern auftrumpfende Inszenierung von Salome in der Felsenreitschule. Im großartigen Setting agierte ein glänzendes Sängeraufgebot, das aber von einer noch in den Schatten gestellt wurde, der litauischen Sopranistin Asmik Grigorian als Titelheldin, die damit nicht nur ein überwältigendes Rollendebüt gab, sondern sich auch in den Status eines neuen Stars sang. Sie beherrschte den Abend mit Gesten, Schritten und „atemberaubenden stimmlichen Kraftreserven“ und wurde von der Kritik entsprechend gefeiert: Der Spiegel schrieb: „Ihre unendlich kraftvolle, das Orchester mitreißende Gänsehautstimme zeichnete die Zerrissenheit und das seelische Leid der sinnsuchenden Salome berührend sinnlich nach. Dazu explodiert Grigorian förmlich mit darstellerischen Akzenten, die Regisseur Castellucci punktgenau und effektsicher lenkte. Aber keine Frage: Ein so überschäumendes, temperamentsprühendes Talent wie Grigorian kann man gar nicht millimetermäßig lenken.“ Zusammen mit Franz Welser-Mösts hinreißendem Dirigat erntete sie dafür bei der Premiere Jubelstürme.

Besetzung

Dirigent: Franz Welser-Möst | Regie: Romeo Castellucci | Orchester: Wiener Philharmoniker | Dauer: 112 Minuten| Mit: John Daszak (Herodes), Anna Maria Chiuri (Herodias), Asmik Grigorian (Salome), Gábor Bretz (Jochanaan), Julian Prégardien (Narraboth)