In bester Verfassung

Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofes mit "Verfassung macht Schule" in der Siemens City.

Anfang dieser Woche war der Präsident des österreichischen Verfassungsgerichtshofes, Christoph Grabenwarter, Gast in der Siemens City in Wien. Präsident Grabenwarter informierte bei seinem Besuch die Auszubildenden am Standort über die Verfassung, Grundrechte und Demokratie. Bereits seit 2020 ist der Präsident unter dem dem Titel „Verfassung macht Schule“ regelmäßig in österreichischen Ausbildungsstätten unterwegs, um junge Menschen stärker für Themen rund um das Verfassungsrecht zu interessieren.

Verfassung macht Schule
Der Verfassungsgerichtshofspräsident (Mitte) mit Patricia Neumann und Gerhard Zummer beim Rundgang durch die Lehrwerkstätte.



Teil des Besuches war auch die Besichtigung der Ausbildungsstätten am Standort Siemensstraße, gemeinsam mit CEO Patricia Neumann und Gerhard Zummer, Leitung P&O SPE. „Wir haben hier keine klassische industrielle Lehrwerkstätte, sondern legen den Schwerpunkt auf KI und Digitalisierung“, erklärte Gerhard Zummer. Mechatronik-Auszubildende im zweiten Jahr lernten während des Rundgangs gerade, wie die Steuerung industrieller Maschinen automatisiert werden kann – und wie dabei vermehrt KI zum Einsatz kommt. CEO Patricia Neumann betonte die Bedeutung von KI in der Industrie. „Das ist die Chance für Europa. Wir glauben, dass das ein wichtiger Hebel für die Unternehmen sein wird.“

 

Was die Verfassung regelt
Die Präsentation umfasste neben einem kurzen Abriss über die Geschichte des Verfassungsgerichtshofs auch seine Aufgaben, wie die Überprüfung von Gesetzen und Verordnungen, von Wahlen sowie von Grund- und Menschenrechten. Grabenwarter: „Die Verfassung ist ein Rahmen, der unser Zusammenleben trägt.“ Sie vermeidet politische bzw. rechtliche Willkür und sichert unter anderem unsere Meinungsfreiheit.

Frauenrechte, Pressefreiheit etc.
Beim Vortrag und bei den Fragen, die am Ende der Veranstaltung noch an den Verfassungsexperten gestellt werden konnten, wurden noch wichtige Themen diskutiert: darunter Informations- und Religionsfreiheit, Frauenrechte und Pressefreiheit.