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Siemens-Technik für die Weltraum-Forschung

Alltagsgeschichten

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Rosetta-Mission zur Kometen-Untersuchung erfolgreich.

Gestern wurde Raumfahrtgeschichte geschrieben: Als Höhepunkt der "Rosetta-Mission" der Europäischen Weltraumorganisation ESA erreichte  das Philae-Landesignal kurz nach 17:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Erde: Die Lande-Einheit hatte am Kometen "67P/Tschurjurmow-Gerassimenko" aufgesetzt. Erstmals wurde ein Landemanöver auf einem Kometen erfolgreich durchgeführt. Für den Erfolg war ein großes Stück rot-weiß-roter Technologie mitverantwortlich, auch von Siemens Österreich.

Siemens-Technik für kritische Manöver
Siemens Österreich hat für die Rosetta-Mission eine "Intelligente Break-Out-Box" (I-BOB) entwickelt. Sie dient dazu, zu verifizieren, dass das Gesamtsystem auch bei auftretenden Störungen funktionsfähig und auf Kurs bleibt. Besonders bei dem zentralen kritischen Manöver, dem Aufeinandertreffen mit dem Kometen, das überwiegend autonom durchgeführt werden musste. Die "Intelligente Break-Out-Box" kann Sensordaten und das Verhalten des Satelliten gezielt in Echtzeit manipulieren und analysieren. Sie wurde mehr als ein Jahr lang bis kurz vor dem Start direkt am Satelliten eingesetzt.

Österreich im All
Das gesamte Volumen der österreichischen Beteiligung an der Rosetta-Mission beträgt 43 Millionen Euro (gerechnet über die gesamte Laufzeit seit Beginn der Arbeiten in den 90er-Jahren). Davon wurden 29 Millionen Euro über die ESA beauftragt, 14 Millionen aus nationalen Programmen der ASA (Vorgängerorganisation der FFG) finanziert.

Mehr über den österreichischen Beitrag zur Rosetta-Mission im Internet.

Ein Film über die Philae-Landung auf youtube im Internet!


Autor:
Claus Gerhalter

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