together.magazin

Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

together.magazin - Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

Energy Management


Auf in die Energiezukunft!

Hesoun_Anzen_gross.JPG
Wolfgang Hesoun mit Wolfgang Anzengruber.

Siemens bei der „energy2050“ in Fuschl.

Seit 2003 findet jeweils alle zwei Jahre die Verbund-Energiekonferenz „energy2050“ in Fuschl (Salzburg) statt. Dabei diskutieren Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik an drei Tagen die spannendsten Trends im Energie-Sektor. Siemens ist Hauptsponsor der diesjährigen Veranstaltung.

Bei der Pressekonferenz zum Start der Veranstaltung sprachen Wolfgang Anzengruber (CEO Verbund) und Wolfgang Hesoun (CEO Siemens Österreich) heute über die Notwendigkeit des Betriebes von Gaskraftwerken, die Entwicklung des Strompreises und die Folgen für die Industrie, sowie über erneuerbare Energien. Heute sei der Strom in Österreich zu rund 80 Prozent erneuerbar, in den nächsten 20, 30 Jahren könne man in Richtung 95 Prozent kommen. Die Hoffnung setze man dabei auch auf eine Kostendegression bei Photovoltaik, Windkraft und Stromspeichern. Die Speicherpreise hätten sich innerhalb eines Jahres halbiert, erklärte Wolfgang Anzengruber. Der Energiewende in der Stromerzeugung müsse nun die Mobilitätswende - Stichwort Elektroauto - und die Wärmewende folgen.

"Innovation ist Schlüssel zu sauberer Stromversorgung"
Siemens hat viele Technologien, die Stromnetze fit für die Zukunft machen, in Österreich gebündelt. "Technologie und Innovation sind der Schlüssel zur sicheren, sauberen und leistbaren Stromversorgung von morgen", meinte Wolfgang Hesoun. "Als kleines Land können wir intelligente Technologien früher installieren und testen - ein klarer Vorteil. Auch bei den Stromnetzen können wir ein internationales Vorbild werden - wie es uns etwa mit den Forschungsaktivitäten zur Seestadt Aspern bereits gelungen ist." In Europas größtem SmartCity Projekt forscht unser Unternehmen an der Optimierung des Energiesystems in der realen Anwendung. "Wir entwickeln ein klassisches Stromnetz hin zum Smart Grid," so Wofgang Hesoun. "Die Ergebnisse unserer Anstrengungen bringen klare Vorteile für Netzbetreiber und Kunden: Sichere, effiziente und flexible Stromnetze." 

Siemens-Kollegen als Referenten
Bei seiner Keynote zum Start der Konferenz sprach Armin Schnettler, Head of Research in Energy and Electronics, Siemens AG , über die „Die Welt auf dem Weg zur Dekarbonisierung – Trends, Innovationen und Systemlösungen“.  In den nächsten Tagen folgen noch weitere Vorträge von Siemens-Kollegen -  beispielsweise informiert Harald Loos, Head of Corporate Technology, über das „Innovative Forschungsprojekt Seestadt Aspern: Nachhaltige Smart City mit Komfort & Energieeffizienz durch intelligente Vernetzung“ und Robert Hardt, Partner next47, über „Sourcing external innovation into Siemens - the role of next47 as innovation driver for our parent company“.

Autor:
Claus Gerhalter

 

Bewertung:
3,2 (196 Stimmen)
Ihre Bewertung