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Ausgezeichnete Wissenschaft

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Dr. Sabine Ladstätter (Mitte) mit Katharina Swoboda (Head of CC EAF RC-AT), rechts und TU-Rektorin Sabine Seidler, links, die die Laudatio gehalten hat. Foto: Stefan Joham/look! Women of the Year Gala 2017

Siemens Österreich initiiert Woman for Science-Award

Gestern (29. November 2017) wurde der Women for Science-Preis im Rahmen der look! Women of the Year Awards-Gala im Wiener Rathaus verliehen. Gewonnen hat ihn Dr. Sabine Ladstätter, eine Archäologin, die seit über 20 Jahre bei den Ausgrabungen in Ephesos tätig ist – eine der größten und bedeutendsten Städte Kleinasiens im Altertum. Siemens Österreich hat den Preis initiiert und vergeben.

"Wenn ich als Wissenschaftlerin dazu beitragen kann, dass das Gefühl der 70iger Jahre, die mich so geprägt haben: groß zu denken, Ziele und Visionen zu haben – wenn ich dazu beitragen kann, dass das auch in Zukunft unser Land prägen wird, dann können Sie immer auf mich zählen. Und ich sehe diesen Preis eben auch als Aufforderung weiterhin meine Wissenschaften im generellen zu kommunizieren," so Sabine Ladstätter.

Die Gründe, warum derartige Preise so wichtig sind, sind vielfältig: Der Stereotyp des Forschers als älteren Herren, der versteckt in Labors über lange Zeit an kleinen Details tüftelt, hält sich hartnäckig – ist aber längst nicht mehr aktuell. Dass weibliche Forscher immer noch bewundert werden, dass sie sich als einsame Kämpferinnen in der Wissenschaft durchsetzen, wie es eine Marie Curie vor hundert Jahren getan hat, ist der falsche Ansatz: Es sollte Normalität sein. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen, die Spaß an der Forschung haben, vor den Vorhang geholt werden, auch mit dem Hintergedanken, dass sie als Vorbilder für die jungen Mädchen und Frauen der nächsten Forschungsgeneration dienen.


Siemens bildet seit 40 Jahren Frauen in technischen Berufen aus

Dass es nicht immer einfach ist, sich in einer lange männerdominierten Berufsgruppe zu behaupten, wissen die weiblichen Lehrlinge, die Siemens seit 40 Jahren in technischen Berufen ausbildet. Die Frauenquote wurde im Laufe der Jahre allerdings immer besser: Haben 1977 drei Mädchen die Ausbildung angefangen, waren zwei Jahre später bereits acht Lehrstellen in weiblicher Hand. Mittlerweile wurde die Siemens Lehrwerkstätte schon mehrfach mit der amaZone, einer Auszeichnung für Unternehmen, die sich in der Lehrlingsausbildung von Mädchen und Frauen in handwerklichen und technischen Berufen besonders engagieren, ausgezeichnet. Das Engagement scheint sich auszuzahlen: Dieses Jahr haben im Transformatorenwerk in Weiz erstmalig mehr Frauen als Männer die Lehre begonnen. Von insgesamt sechszehn Lehrlingen sind acht weiblich.

Damit das Ziel, den Frauenanteil im Unternehmen auf allen Ebenen deutlich zu erhöhen, Früchte trägt, will Siemens möglichst viele Frauen fördern und ermutigen, damit sie die Möglichkeit für Erfolg und Karriere haben. Um weiterhin bei vielen jungen Frauen das Interesse für Technik zu wecken, unterstützt Siemens seit 2002 als einziges Unternehmen durchgehend den Wiener Töchtertag. Seit 15 Jahren haben Mädchen und junge Frauen an dem Tag die Möglichkeit, die vielfältigen technischen Berufe bei Siemens kennen zu lernen und ihrem Entdecker- und Forscherdrang zu folgen.

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