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OMV und Siemens

"Barrieren in den Köpfen aus dem Weg räumen"

Wolfgang Hesoun PK Technikqueens

Pressekonferenz zu "Österreich sucht die Technikqueens" für mehr Frauen in der Technik.

Bei einer Pressekonferenz heute in Wien präsentierte der Mineralölkonzern OMV gemeinsam mit seinem Partnerunternehmen Siemens  Österreich das Projekt "Österreich sucht die Technikqueens".

Nach wie vor interessieren sich zu wenige junge Frauen für technische Studienrichtungen und Berufe - obwohl in diesem Bereich die Karrierechancen sehr gut sind. Wolfgang Hesoun, Vorstandsvorsitzender der Siemens AG Österreich: „Es ist ein Widerspruch, wenn über mangelnden Fachkräftenachwuchs geklagt wird, gleichzeitig aber viel zu viel Potenzial bei technikbegeisterten jungen Frauen ungehoben bleibt." Viele Mädchen schlügen heute immer noch "klassische" Karrierewege ein, anstatt sich für Ingenieursberufe, wie  Elektrotechnik und Maschinenbau zu entscheiden. "Die Gründe dafür mögen vielseitig sein – mangelndes Interesse von Frauen an Wissenschaft und Technik ist es jedenfalls nicht, das zeigt uns die Erfahrung. Alle Player – und ich sehe Siemens hier in vielen Bereichen als Wegbereiter – müssen gemeinsam daran arbeiten, diesen Widerspruch nachhaltig zu lösen, Barrieren in den Köpfen aus dem Weg zu räumen und Mädchen Mut zu machen."

iPads, Bildungsschecks und Reisen gewinnen
Bei „Österreich sucht die Technikqueens“ sind Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren dazu aufgerufen, auf www.technikqueen.at ihre technischen und naturwissenschaftlichen Fähigkeiten spielerisch unter Beweis zu stellen. Die 25 besten Teilnehmerinnen werden längere Zeit auf ihrem Weg in die Technik begleitet und es winken von Anfang an tolle Preise: 100 iPads mini, 25 Bildungsschecks in Höhe von je 2.500 Euro, die Teilnahme am Mentoringprogramm und ein spannendes Erlebniswochenende für die Top 5!

Weitere Infos über den genauen Ablauf des Programms gibt es im Internet.

Frauenförderung bei Siemens Österreich
Schon Kinder werden auf spielerische Weise für Naturwissenschaften und Technik begeistert - mit den Kindermatineen sowie der Kinder Energie- und Umweltwoche. Später gibt es dann beispielsweise den Wiener Töchtertag, bei dem unser Unternehmen seit seinem Start im Jahr 2002 immer dabei war.

Seit 1977 werden in unserem Unternehmen Frauen in klassischen "Männerberufen" ausgebildet. Außerdem erhielt Siemens mehrfach den amaZone-Preis für Firmen, die sich in der Ausbildung von Frauen und Mädchen in handwerklichen und technischen Berufen engagieren. Seit 2007 ist Siemens Österreich Partner des FIT (Frauen in Handwerk und Technik)-Programms des AMS. Zielgruppe sind unter anderem Migrantinnen, die teilweise bereits eine technische Ausbildung haben, deren Abschlüsse aber in Österreich nicht anerkannt werden. Dazu gibt es das Mentoring-Programm YOLANTE (Young Ladies Network of Technologie) für Praxiseinblicke und Kontakte. Ausgewählte Siemens-MitarbeiterInnen stehen den TeilnehmerInnen dabei für die gesamte Programmdauer als persönliche MentorInnen zur Verfügung.

Teilzeit, Gleitzeit, Telearbeit
Mit individuell abgestimmten Arbeitszeitmodellen wie Gleitzeit, Teilzeit und Telearbeit, Ausbildungsförderprogrammen sowie Betriebskindergärten sind auch die beruflichen Rahmenbedingungen für Frauen gegeben. 98 Prozent der MitarbeiterInnen von Siemens Österreich kehren aus der Karenz zurück - rund zwei Drittel aller Kolleginnen mit Kinderbetreuungspflicht nutzen die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung.

Autor:
Claus Gerhalter

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