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Digital Factory


Bullys für freie Pisten

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PistenBullys“-Hersteller setzt bei der Konstruktion auf Siemens PLM Software.

In 110 Ländern fahren insgesamt rund 22.000 Pisten-Bullys von Kässbohrer unter teils härtesten Bedingungen wie hohen Minusgraden und extremen Steigungen über die Pisten und sorgen für optimale Fahrbedingungen. Die Raupenketten und Schweißkonstruktionen der Kabinen für die Bullys fertigt Kässbohrer selbst. Seit 2002 nutzt Kässbohrer bei der Konstruktion Solid Edge von Siemens PLM Software.

"Sehr bald haben wir alle neuen Bauteile in 3D angelegt und die Daten aus dem bereits vorhandenen 2D-System nach Solid Edge migriert", so Roland Weidmann aus der Produktentwicklung bei Kässbohrer. Mittlerweile wurde die Lösung gemeinsam mit dem autorisierten Solid-Edge-Reseller PBU CAD-Systeme um ein PDM (Product Data Management)-System für alle Engineering-Workflows ergänzt. Dieses wurde so mit der ERP-Lösung von SAP verbunden, dass die Entwickler dort möglichst wenigen Daten eingeben müssen.

Digitale Zwillinge aus tausenden Einzelbauteilen

Die Freiformflächen modelliert Kässbohrer mit NX, bevor die Modelle dann in die Solid-Edge- Baugruppen übernommen werden. "Solid Edge ist unser Engineering-Backbone, mit dem wir an rund 50 Arbeitsplätzen die Digitalen Zwillinge unserer Produkte erstellen", erklärt Weidmann. Diese digitalen Zwillinge bestehen zum Teil aus mehreren Tausend Einzelbauteilen und beinhalten so gut wie alle mechanischen Komponenten. Da bei Kässbohrer rund 40 Prozent der in Solid Edge entwickelten Bauteile aus Blech sind, greift das Unternehmen bei deren Konstruktion auf das 3D-System "Blechmodul" zurück. Genau wie das ebenfalls im Einsatz befindliche Solid Edge Simulation überzeugt auch das "Blechmodul" vor allem durch seine Benutzerfreundlichkeit. Aber nicht nur die Konstrukteure profitieren vom hohen Grad der Digitalisierung in der Produktion. Auch die Kunden und die Fahrer der Pisten-Bullys spüren die Vorteile: Simulationen vor der Produktion führen zu intuitiver Bedienungsumgebung, Top-Ergonomie und einem geräumigen Cockpit.

"Ohne den umfassenden Einsatz der Freiformflächenmodellierung mit NX und der Solid-Edge- Module in der digitalen Produktentwicklung hätten wir diese Fahrzeuggeneration nicht so entwickeln können", sagt Roland Weidmann. "Je detaillierter und umfassender der Digitale Zwilling dargestellt wird, desto bessere Fahrzeuge können wir unseren Kunden zur Verfügung stellen", resümiert Weidmann.

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