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Chancen der Digitalisierung

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Die Podiumsdiskussion beim EFQM mit Kurt Hofstädter, Leitung DF.
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Der digitale Mitarbeiter "Pepper" belebte die Diskussion.

Diskussion beim Forum der European Foundation of Quality Management (EFQM) in der Siemens City.

Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung auf Unternehmen und die Gesellschaft? Dazu diskutierten vergangenen Freitag (19. Oktober 2018) über 100 Experten und Entscheidungsträger aus unterschiedlichen Firmen und Nationen beim Forum der European Foundation of Quality Management (EFQM) in der Siemens City in Wien.

Vorteile bei Qualität und Produktivität

Wolfgang Wrumnig, CFO der Siemens AG Österreich, betonte in seinen Eröffnungsworten die Bedeutung der Digitalisierung für Unternehmen in ganz Europa: „Die zunehmende Digitalisierung nimmt großen Einfluss in allen Lebensbereichen und bietet weitreichende Chancen und Geschäftsmöglichkeiten.“ In einem Vortrag über die Digitalisierungsstrategie und das Portfolio der Siemens Division Digital Factory zeigte Kurt Hofstädter (Leitung DF) anhand von konkreten Beispielen aus der Automotive Industry, was bereits heute mit Hilfe von digitalen Anwendungen möglich ist: vor allem im Produktdesign, der Produktionssimulation und im Service. Bei Qualität und Produktivität ergeben sich daraus enorme Vorteile. Die Stärken der produzierenden Industrie speziell in Österreich und Europa lägen laut Hofstädter definitiv im mechanischen als auch im elektrischen Engineering-Know-how und dem bereits hohen Automatisierungsgrad in der fertigenden Industrie. Das sei die Basis für wertsteigernde Digitalisierungsanwendungen.

Roland Ledinger, CEO der Plattform Digital Austria vom Bundesministerium für Wirtschaft und Digitalisierung, gab einen anschaulichen Überblick über die Digitalisierungsstrategie im öffentlichen Bereich. Ziel ist es, den Zugang der Bürger zu Ämtern zu erleichtern, aber auch Österreich fit zu machen für die Digitalisierungsherausforderungen der Zukunft.

Roboter redet mit

Zum Abschluss der Vortragsreihe sprachen die frisch ernannten Gewinner des diesjährigen EFQM Awards, die Infineon Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka und CFO Oliver Heinrich, über die Chancen der Digitalisierung als Megatrend für die Gesellschaft. Bei der Vorstellung konkreter Digitalisierungsprojekte und Vorhaben von Infineon wurden sie von ihrem mitgebrachten digitalen Mitarbeiter „Pepper“, der als Roboter die Diskussion belebte, unterstützt.

Das Lernen endet nie

In der abschließenden Plenardiskussion wurden noch einmal konkrete Fragestellungen der Teilnehmer besprochen. Dabei waren sich alle einig: Digitalisierung ist eine große Chance für Europa. Besonders wichtig ist dabei die breite Entwicklung digitaler Kompetenzen. Hier müsse man bereits im Kindergarten Akzente setzen und diese Fertigkeiten in Pflichtschulen bis hin zu den Universitäten auf allen gesellschaftlichen Ebenen systematisch fördern – „life long learning is the key to success“. Kurt Hofstädter: „In Zukunft werden durch die Digitalisierung Kompetenzen u.a. in den Bereichen Edge Computing, Artificial Intelligence, Data Analytics, agiles Projektmanagement und Netzwerk-Security immer wichtiger.“

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