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Bilanz

Erfolgreicher Abschluss des Geschäftsjahres 2015

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Prognose erfüllt: Erfolgsbeteiligung für MitarbeiterInnen.

Die Siemens AG hat ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2015 wie geplant erfüllt und einen ambitionierten Ausblick für das Geschäftsjahr 2016 gegeben. Im Geschäftsjahr 2015 stieg der Auftragseingang um 6 Prozent auf 82,3 Milliarden Euro und die Umsatzerlöse um ebenfalls 6 Prozent auf 75,6 Milliarden Euro. Bereinigt um Währungsumrechnungs- und Portfolioeffekte lagen Auftragseingang und Umsatzerlöse mit einem Minus von jeweils 1 Prozent in etwa auf Vorjahresniveau.

Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill) betrug 1,09. Die Ergebnismarge für das Industrielle Geschäft belief sich auf 10,1 Prozent. Der Gewinn nach Steuern lag bei 7,4 Milliarden Euro (Vj: 5,5 Mrd. Euro) und das unverwässerte Ergebnis je Aktie bei 8,84 Euro und damit 39 Prozent über dem Vorjahreswert. "Wir haben geliefert, was wir versprochen hatten, und sind für das vor uns liegende Jahr gut gerüstet, um unsere Pläne erfolgreich umzusetzen", betonte Joe Kaeser, Vorsitzender des Vorstands von Siemens.

Aktien für Mitarbeiter
Die Mitarbeiter erhalten Erfolgsbeteiligungen von insgesamt knapp 2,2 Milliarden Euro in bar und in Aktien, plus 200 Millionen Euro, die das Unternehmen für den Teilhabefonds (Siemens Profit Sharing Pool) zugesagt hat. Siemens hatte dieses neuartige aktienbasierte Mitarbeiter-Beteiligungskonzept vor einem Jahr gestartet und kann die Mitarbeiter damit direkt am Unternehmenserfolg teilhaben lassen. Nach besonders erfolgreichen Geschäftsjahren kann ein Teil des erwirtschafteten Ergebnisses, das über den Erwartungen liegt, in den Profit Sharing Pool eingezahlt werden. Erreicht dieser Pool 400 Millionen Euro, wird die Summe an die Mitarbeiter weltweit ganz oder teilweise ausgeschüttet, möglichst in Form von Siemens-Aktien. "Mit 200 Millionen Euro Zuweisung bereits im ersten Jahr haben wir einen handfesten Anfang gemacht", sagte Kaeser.

Dividende steigt
Für das Geschäftsjahr 2015 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat den Aktionären eine Dividende von 3,50 Euro nach 3,30 Euro im Vorjahr zur Abstimmung auf der Hauptversammlung im Januar 2016 vor. Darüber hinaus will Siemens einen Aktienrückkauf in einem Volumen von bis zu 3 Milliarden Euro innerhalb der nächsten bis zu 36 Monate durchführen. "Mit dem geplanten neuen Aktienrückkauf wollen wir sicher stellen, dass unsere Aktionäre kontinuierlich am Erfolg des Unternehmens partizipieren", so Finanzvorstand Ralf P. Thomas.

Ausblick 2016
Für das Geschäftsjahr 2016 geht Siemens davon aus, dass sich die gesamtwirtschaftliche Situation weiter eintrüben und das geopolitische Umfeld komplex bleiben wird. Trotzdem erwartet das Unternehmen ein moderates Wachstum der Umsatzerlöse, bereinigt um Währungsumrechnungseffekte.

Autor:
Claus Gerhalter

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