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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Allgemein


Lehrlinge als digitale Pioniere

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Industrie 4.0 praxisnah - Lerninseln in Linz.

Die Digitalisierung verändert die Art, wie in Zukunft gearbeitet wird sowie jobspezifische Anforderungen und Tätigkeitsprofile. Daher geht Siemens mit seinen Lehrlingen neue Wege und integriert digitale Konzepte in die Ausbildung.

Konkret hat Siemens Österreich in Linz eines der österreichweit modernsten Ausbildungsangebote für technikbegeisterte Jugendliche geschaffen: Mit den neuen, einzigartigen Lerninseln können Lehrlinge an realen Digitalisierungsprojekten praxisnahe Berufserfahrung sammeln und an der Vernetzung und Programmierung von Anlagen, Maschinen und mobilen Endgeräten arbeiten.

Siemens übernimmt Verantwortung für Wirtschaftsstandort

Siemens bildet aktuell in Österreich 400 Lehrlinge aus, davon 90 in Oberösterreich. Neben dem eigenen Bedarf an hervorragend ausgebildeten Fachkräften übernimmt das Unternehmen Verantwortung für den Wirtschaftsstandort und steuert dem in Zukunft drohenden Fachkräftemangel aktiv entgegen. Die Lehrlingsausbildung nimmt daher einen zentralen Stellenwert bei Siemens Österreich ein.

Lerninsel-Pläne auch für Wien

Insgesamt wurden in Linz 12 Lerninseln mit verschiedenen Themenschwerpunkten aufgebaut – von der Industrie-Automatisierung und -Digitalisierung über Transformatorentechnik bis zur Energie- und Gebäudetechnik. An den Lerninseln werden reale Projekte in kleinen Teams bearbeitet. Aufgrund der hohen Bedeutung von Digitalisierungskompetenzen gibt es bereits erste Pläne, das erfolgreiche Projekt zu erweitern: Künftig sollen auch in der Siemens-Lehrwerkstätte in Wien Lerninseln entstehen. Geplant ist, die Lerninseln in Linz und Wien miteinander zu vernetzen und überregionale Zusammenarbeiten zu trainieren – ähnlich einer vernetzten Fabrik mit mehreren Standorten.

Bis zu vier Lehrlinge im dritten und vierten Lehrjahr arbeiten gemeinsam an Projekten auf den Lerninseln. Für die Fertigstellung eines Projekts ist ein Zeitaufwand von etwa sechs Wochen notwendig – es können aber alternativ auch einzelne oder modular kombinierte Aufgabenteile bearbeitet werden. Vorbild sind zum Beispiel Aufgabenstellungen von der Lehrlingsweltmeisterschaft, die in Linz um Digitalisierungsaufgaben erweitert wurden. Dabei erarbeitet jedes Projektteam unter anderem die passende Projektplanung, sorgt für Montage, Programmierung und auch Visualisierung der Ergebnisse.

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