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Mobility


Mireo und Desiro

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DB Regio bestellt 39 Regionaltriebzüge bei Siemens – Fahrwerke aus Graz.

Ab 2020 betreibt die DB Regio AG das Rheintal-Netz im Südwesten Deutschlands ausschließlich mit Neufahrzeugen von Siemens. Die Nahverkehrssparte der Deutschen Bahn hat dafür insgesamt 39 Regionaltriebzüge bestellt. Der Auftrag umfasst 15 Desiro-HC- und 24 Mireo-Züge. Die 216 Fahrwerke der Züge kommen aus dem Siemens-Werk in Graz.

Mireo: 25 Prozent weniger Energie
Es ist dies die erste Order für Fahrzeuge aus der neuen Regionaltriebzugplattform Mireo, die erst kürzlich auf der weltgrößten Bahnmesse Innotrans vorgestellt wurde. „Nach dem Produktlaunch ist uns innerhalb kürzester Zeit der Markteintritt mit unserer neuen Zugplattform Mireo gelungen. Der Mireo vereint Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit und bietet höchste Flexibilität über den gesamten Lebenszyklus hinweg“, betont Sabrina Soussan, Leiterin des Geschäfts mit Hochgeschwindigkeits- und Regionalzügen sowie Lokomotiven. Das Fahrzeug ist als skalierbarer Gliederzug konzipiert. Die Leichtbauweise, energieeffiziente Komponenten und ein intelligentes Bordnetzmanagement führen zu einem um 25 Prozent reduzierten Energieverbrauch im Vergleich zu Vorgängerfahrzeugen. Eine neue aerodynamische Gestaltung und das laufruhige Drehgestell ermöglichen einen leiseren Betrieb. Die dreiteiligen Züge verfügen über 220 Sitzplätze.

Desiro: 410 Sitzplätze auf nur 105 Metern Länge
Auf der Strecke Karlsruhe – Offenburg –Freiburg –Basel wird der Desiro HC als Regionalexpress verkehren. Jeder Zug besteht aus vier Wagen, von denen der erste und der letzte als Endwagen jeweils ein Deck für die Fahrgäste haben und die beiden mittleren als Doppelstockwagen ausgeführt sind. Über 50 Prozent des Raumes für die Fahrgäste sind barrierefrei begehbar, in den beiden einstöckigen Endwagen sogar komplett stufenlos und für die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter Reisender ausgestattet. Durch die zweistöckigen Mittelwagen wird pro Zug auf nur 105 Metern Länge ein Angebot von 410 Sitzplätzen mit reichlich Beinfreiheit geschaffen. Beide Regionalzüge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgelegt.

Autor:
Claus Gerhalter

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