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Mobility


74 Züge für zwei Linien

Siemens präsentiert Metro für Riad in Wien

Metro für Riyadh

Siemens hat heute das neue Metrofahrzeug für die saudische Hauptstadt vorgestellt.

Mit sechs Linien und 175 Kilometern Streckenlänge plant Riad das derzeit weltgrößte Nahverkehrsprojekt. Zwei der Linien stattet Siemens als Teil eines Konsortiums mit Metro-Zügen, Elektrifizierung sowie Signal- und Kommunikationstechnik für den fahrerlosen Betrieb aus. Den Auftrag im Wert von 1,5 Milliarden Euro erhielt das Unternehmen 2013. Die Fertigung erfolgt im Werk in Wien Simmering. Die Drehgestelle kommen aus Graz.

Aus Österreich in die Welt
„Dieser Auftrag unterstreicht einmal mehr die internationale Ausrichtung unseres Wiener Werks und die industriepolitische Bedeutung dieses Standorts“, sagt Arnulf Wolfram, Leiter Mobility Siemens Österreich. Derzeit wird der erste Zug im Klima-Wind-Kanal des Rail Tec Arsenals (RTA) in Wien getestet. Im Frühjahr beginnen die Tests im Prüf- und Validationcenter in Wegberg-Wildenrath.

Ans Klima angepasst
Siemens liefert insgesamt 74 Metrofahrzeuge vom Typ Inspiro. Die 2- und 4-teiligen Züge sind auf die klimatischen Verhältnisse der Region ausgelegt. Dazu gehört eine größere Klimaanlage, die auch bei extremer Hitze ausreichende Kühlleistung liefert. Ferner wurden die Drehgestelle, der Fahrantrieb, die Bremsen und die Türen mit speziellen Elementen versehen, um das Eindringen von Sand zu vermindern.

Modernisierte Infrastruktur
Die Investition in die Infrastruktur der Stadt soll die Nahverkehrsprobleme lindern. Denn Riad wächst rasant: Seit 1990 hat sich die Bevölkerungszahl auf mehr als sechs Millionen Einwohner verdoppelt.

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