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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Top-Niveau bei Lehrlingen

Spitzenkräfte für die Industrie von morgen

Siemens ist Ausbildungsvorreiter in Österreich - Pressekonferenz mit Wolfgang Hesoun und Renate Brauner.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Siemens-Werk in Wien-Simmering betonten Generaldirektor Wolfgang Hesoun und Vizebürgermeisterin Renate Brauner heute den Stellenwert von Bildung und Ausbildung für den Wirtschaftsstandort Wien. Unser Unternehmen ist mit vielen Projekten Vorreiter bei der industriellen Ausbildung. Denn technologisches Wissen ist eine der Grundvoraussetzungen für Innovation und gesellschaftlichen Wohlstand. „Siemens ermutigt und unterstützt seit 2013 jeden neuen Lehrling in Wien, parallel zur Berufsausbildung die Berufsreifeprüfung zu absolvieren", erklärt  Generaldirektor Wolfgang Hesoun. Unsere Lehrlinge eignen sich so neben der Praxis ein vertieftes theoretisches Wissen an. Das ist die Basis für eine weitere Hochschulbildung. Wolfgang Hesoun: "Davon profitiert auch Siemens: Die Lehrlinge kennen das Unternehmen sehr gut und bringen genau die Fähigkeiten mit, die sie für ihren künftigen Job in unserem Unternehmen benötigen." 

Mehr Neuaufnahmen bei Lehrlingen
Dass sich jeder neue Lehrling seit 2013 in der Lehrwerkstätte Siemensstraße parallel zur Lehrlingsausbildung auf die Berufsreifeprüfung vorbereitet, zeigt sich auch bei der Zahl der Neuaufnahmen. 2013 gab es dort noch 17 neue Lehrlinge, 2014 waren es schon 33. Siemens ist österreichweit das einzige Unternehmen, das ein derartiges Programm für einen ganzen Standort organisiert. Es wird in der Lehrwerkstätte in der Leberstraße ebenfalls unterstützt.  
 
Im Jahr 2013 wurden in Wien 45 Auszubildende aufgenommen – 2014 werden es 57 sein. Österreichweit werden im Herbst 2014 rund 120 Lehrlinge ihre Ausbildung bei Siemens beginnen.

Grund für die gesteigerte Nachfrage aus unseren Divisionen ist das Top-Ausbildungsniveau. Die Lehrlinge haben Deutsch-, Englisch- und Mathematik-Kenntnisse auf Matura-Level. Außerdem erhalten sie eine vertiefende Ausbildung in einem vierten, persönlich gewählten Fachbereich. Eine junge Elektronikerin kann beispielsweise das Fach Industrieelektronik belegen.

Frauen in technische Berufe
Während etwa in der Städte- und Raumplanung Frauen mittlerweile Fuß gefasst haben, sind die klassischen Ingenieursbereiche, wie Elektrotechnik und Maschinenbau noch immer traditionell den Männern vorbehalten. „Oftmals ist es nicht das mangelnde Interesse an Wissenschaft und Technik, sondern der mangelnde Mut in männerdominierte Bereiche vorzudringen. Hier liegt viel verborgenes Potential, das wir heben wollen“, erklärt Wolfgang Hesoun. Deshalb beteiligt sich Siemens an Kooperationen wie „Österreich sucht die Technikqueens“, Kindermatineen, oder dem Wiener Töchtertag.

Seit 1977 werden in unserem Unternehmen zahlreiche junge Frauen in klassischen „Männerberufen“ ausgebildet. Die Siemens Lehrwerkstätte wurde mehrfach – zuletzt 2012 – mit der amaZone ausgezeichnet. Eine Auszeichnung des Vereins „sprungbrett“ für Unternehmen, die sich für die Lehrausbildung von Mädchen und Frauen in handwerklichen und technischen Berufen engagieren.


Autor: Claus Gerhalter

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