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Allgemein


World Environment Day 2020

Time for Nature

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Zeichen setzen für Biodiversität

Der 5. Juni ist der World Environment Day. Weltweit setzen Menschen heute ein gemeinsames Zeichen für einen nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit unserem Planeten.

Wie auch in unserer aktuellen Imagekampagne thematisiert, helfen wir bei Siemens dabei, den weltweiten CO2-Ausstoß zu reduzieren und fördern Wiederherstellungs- und Umweltschutzprojekte. Wir integrieren systematisch Biodiversitätsprojekte in unsere Managementsysteme und achten besonders an unseren Standorten darauf, mit neuen Technologien unnötigen Ressourcenverbrauch zu vermeiden.

Motto 2020: Biodiversität
2020 steht der Weltumwelttag unter dem Motto „Time for Nature“ mit dem Fokus auf Biodiversität. Unter Biodiversität, oder der biologischen Vielfalt, versteht man die Vielzahl von Lebewesen, die das Leben auf der Erde ausmachen. Sie umfasst die etwa 8 Millionen Arten auf dem Planeten - von Pflanzen und Tieren bis hin zu Pilzen und Bakterien und die Ökosysteme, die sie beherbergen, wie Ozeane, Wälder, Bergwelt und Korallenriffe.

Jüngste Ereignisse wie die Buschfeuer in Australien, die Heuschreckenplage in Ostafrika und schließlich die aktuelle globale Krankheitspandemie zeigen deutlicher denn je, wie dringend notwendig es ist, die Natur und ihre biologische Vielfalt zu schützen und ihre Zerstörung aufzuhalten.

Tipps für mehr Biodiversität
Der Druck, den wir auf die Natur ausüben, nimmt drastisch zu, und viele menschliche Aktivitäten sind für die Existenz zahlreicher Arten eine große Bedrohung.

Um mehr Bewusstsein zu schaffen, finden Sie im Folgenden nützliche Tipps zur Unterstützung von Biodiversität zum Wohle der Menschen, des Klimas und des Planeten.

  • Nutzen Sie privaten Laptop und Handy so lange wie möglich

    Für die Herstellung von Laptops und Handys sind wichtige Mineralien (Kupfer, Blei etc.) erforderlich. Solche Minen gibt es weltweit und ihre Ausbeutung hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt. Im Kongo zum Beispiel, wo das Mineral Coltan abgebaut wird, ist die außergewöhnliche Artenvielfalt der Kivu-Region durch massive Abholzung und illegiale Jagd in Gefahr.
      
  • Unterstützen Sie Naturschutzvereine

    Hauptziel dieser Vereine ist es, den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen und das Gleichgewicht zwischen geschützten Biotopen im Einklang mit menschlichen Aktivitäten zu wahren. Viele NGOs organisieren z.B. Wiederaufforstungsprojekte in stark betroffenen Gebieten. Man kann die Vereine durch Spenden, Anmeldung als Mitglied oder Kauf ihrer Publikationen und Produkte unterstützen.
       
  • Reduzieren Sie Ihren Papierverbrauch

    Dadurch schützen Sie die Wälder vor Abholzung und deren Artenvielfalt, reduzieren den Energie- und Wasserverbrauch zur Herstellung dieser Produkte und tragen zur Vermeidung von Müll bei. Wenn Sie ein Dokument ausdrucken, versuchen Sie beide Seiten des Blatts zu nutzen. Wenn möglich, nutzen Sie Umschläge erneut oder verwenden Sie gebrauchte für Einkaufslisten und Notizen.
      
  • Werfen Sie keinen Müll auf den Boden

    An Zigarettenstummeln oder Kaugummis können sich Tiere vergiften oder ersticken, kaputtes Glas kann bei größeren Tieren Verletzungen hervorrufen. Bei anderen Abfällen dauert es teilweise hunderte von Jahren bis Plastik sich zersetzt. Dabei werden giftige Produkte freigesetzt. Batterien enthalten Schwermetalle, die in den Boden einsickern und das Grundwasser kontaminieren.
    Achten Sie daher auf eine korrekte Entsorgung und recyceln Sie so viel wie möglich.
      
  • Biologische Vielfalt fördern

    Durch die Schaffung von Rückzugsorten für Tiere, Nistplätze oder auch Auffangbecken für Regenwasser kann man einen Beitrag zur Biodiversität leisten. Um Wildbienen, Schmetterlinge und Insekten anzulocken und sie mit Nahrung zu versorgen sollten einheimische Pflanzen bevorzugt werden. Siemens geht mit den Umweltschutzprogrammen „Serve the Environment“ und „Product EcoExcellence“ gegen Umweltschäden vor. 2019 setzte unser Unternehmen eine Arbeitsgruppe zum Thema Biodiversität ein, die lokalen Mitarbeiterinitiativen Impulse und Unterstützung bieten soll.
      
  • Bio, saisonal und regional

    Für den Erhalt der Artenvielfalt sind auch die Produktion und der Transport der Lebensmittel von großer Bedeutung. Je weiter der Transportweg, desto größer die Belastung für Umwelt und Biodiversität. Längere Transportwege bedeuten große Mengen an CO2 und anderen Abgasen. Am besten ist natürlich: saisonal, regional und bio! Ansonsten ist es bei tierischen Produkten und Getreide besser bio zu kaufen. Bei Obst und Gemüse gilt: saisonal und regional ist erste Wahl. Bei der Fleischproduktion ist der ökologische Fußabdruck so groß, dass der Transport kaum ins Gewicht fällt.

Jeder von uns kann kleine Änderungen in seinen täglichen Gewohnheiten vornehmen, ohne seine Lebensweise dramatisch zu beeinflussen. Man sollte immer bedenken, dass jede Entscheidung, die wir im Alltag treffen (z.B. Kauf eines Produktes), wie eine Stimme für oder gegen unseren Planeten zählt. Denn damit unterstützen wir die Unternehmen und Aspekte wie Nachhaltigkeit oder Arbeitsbedingungen, welche hinter der Produktion stehen. Diese kleinen positiven Veränderungen können zusammen Großes bewirken.

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