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Mobility


Vectron fährt ab

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Wolfgang Hesoun mit Andreas Matthä bei der Vectron-Präsentation.

Neue Siemens-Züge für die ÖBB.

Heute Vormittag wurde am Wiener Praterstern die neue Vectron-Lok für die ÖBB vorgestellt.  Der Abschluss des Rahmenvertrages über bis zu 200 Vectrons erfolgte im Jänner 2017. In einem Erstabruf bestellten die ÖBB 30 Stück Multi-Systemfahrzeuge für Wechsel- und Gleichstrom.

Die Lokomotiven haben eine Leistung von 6,4 MW und erreichen eine Geschwindigkeit von 160 km/h. Sie werden in Deutschland, Kroatien, Österreich, Polen, Italien, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn eingesetzt und sind mit ETCS ausgerüstet.


"Besonders hohe Zuverlässigkeit"

Wolfgang Hesoun, Vorstandsvorsitzender Siemens Österreich: „Die Vectron Lokomotive steht für grenzüberschreitendes Fahren, etablierten Betrieb und besonders hohe Zuverlässigkeit. Wir haben die Lokomotive exakt nach den Wünschen der ÖBB ausgestattet, dennoch kann sie durch Adaptionen leicht auf etwaige neue Anforderungen angepasst werden, was unserem Kunden hohe Investitionssicherheit gibt.“

Von Tschechien nach Italien

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding, freut sich über die grenzüberschreitenden Einsatzmöglichkeiten: „Mit den zusätzlichen Lokomotiven sind wir für die weitere internationale Expansion der ÖBB Rail Cargo Group bestens gerüstet. Die neuen Vectrons ermöglichen uns vermehrt Eigentraktion in Europa: Von Tschechien bis nach Italien oder von Deutschland nach Slowenien.“

Die Rahmenvereinbarung beinhaltet drei unterschiedliche Typen von Lokomotiven. Neben Multi-System-Loks für das europäische Wechsel- und Gleichstromnetz können auch Wechselstromlokomotiven mit Last Mile Antrieb und ohne Last Mile Antrieb abgerufen werden.

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