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Allgemein


Siemens und NATO Cyber Defence Centre

Verteidigung im Web

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Zusammenarbeit bei Cyber-Sicherheit für kritische Infrastrukturen

Siemens Smart Infrastructure und das NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) haben ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, um die Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit für kritische Infrastrukturen fortzusetzen.

Die vom CCDCOE organisierte jährliche hochrangige Cyber-Verteidigungsübung „Locked Shields“ ist zentral für den gemeinsamen Aufbau von Verteidigungsfähigkeiten. Mit der neuen Vereinbarung intensivieren die beiden Parteien ihre bestehende Zusammenarbeit im Bereich Cyber-Sicherheitstrainings für Stromnetze. Durch das Training mit der Netzleittechnik Spectrum Power gewinnt Siemens wertvolle Erkenntnisse über mögliche Angriffspunkte. Gleichzeitig kann unser Unternehmen neue, sicherheitsrelevante Funktionen oder Protokolle für seine Produkte und Lösungen umfassend testen.

Stromnetze schützen


Mit der Integration von mehr erneuerbaren und dezentralen Energiequellen hat sich in den vergangenen Jahren die Art und Weise, wie Stromnetze betrieben werden, grundlegend verändert. Deutlich zugenommen hat der Bedarf an Netzoptimierung, der Interaktion zwischen den Prosumern und die Anzahl neuer Marktteilnehmer. Da der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie in Übertragungs- und Verteilnetzen zunimmt, führt die wachsende Zahl an Verknüpfungen zu mehr potenziellen Angriffspunkten in digitalen Stromnetzen. Deshalb hat die Cyber-Sicherheit für Betreiber von Stromnetzen und Regierungsbehörden höchste Priorität.

Digitalisierung braucht Sicherheit


Robert Klaffus, CEO von Siemens Digital Grid: "Stromnetze und alles, was mit ihnen verbunden ist, bilden das Rückgrat moderner Gesellschaften. Sie sind daher attraktive Ziele für Hacker. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Übung Locked Shields sind für die Sicherung und den Schutz von Stromnetzen von entscheidender Bedeutung. Durch die enge Zusammenarbeit mit NATO CCDCEO kann Siemens wertvolle Einblicke in neue Angriffsformen gewinnen und gleichzeitig herausfinden, wie wir den sich verändernden Herausforderungen der Cyber-Sicherheit in digitalen Stromnetzen begegnen können. Diese Erkenntnisse fließen in die Weiterentwicklung unseres Portfolios ein.“
Ein Beispiel für die Erprobung neuer Funktionen im Rahmen dieser Zusammenarbeit ist das offene Standardkommunikationsprotokoll OPC UA PUB/SUB, das bei vielen (IoT)Internet-of-Things-Anwendungen zum Einsatz kommt.

Gemeinsam die Infrastruktur stärken


„Unsere langfristige Zusammenarbeit mit Siemens bei der Schulung von Cyber-Experten zum Schutz kritischer Infrastrukturen im Allgemeinen und von Stromnetzen im Besonderen war ein wesentlicher Vorteil für die technischen Cyber-Verteidigungsübungen des NATO CCDCOE. Ziel der Vereinbarung ist, die Interaktion zwischen den verschiedenen Akteuren der Cyber-Verteidigung zu stärken sowie die Kooperation und den Austausch von Best Practice zu vertiefen. Dies hebt die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene. Unsere Gesellschaften sind auf eine starke und resiliente kritische Infrastruktur angewiesen. Durch die Zusammenarbeit zur Verbesserung der Cyber-Sicherheit mit wichtigen Partnern aus der Industrie wie Siemens Smart Infrastructure entsteht daher ein Mehrwert“, erklärt Oberst Jaak Tarien, Direktor des NATO CCDCEO.

 

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