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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Betriebsrätekonferenz

Wir sind Siemens

Betriebsrat
Wolfgang Hesoun, Friedrich Hagl, Franz Schuh und Christian Schaller bei der 19. Betriebsrätekonferenz der FSG.

ZRBV Friedrich Hagl freut sich, dass Konzernchef Joe Kaeser das Wir-Gefühl betont.

 

„Ein neuer Sektor, eine neue Struktur in der Industry und in der CT, insgesamt 64 Aus- und Eingliederungen seit 2005, haben den MitarbeiterInnen einiges abverlangt“, betonte Zentralbetriebsratsvorsitzender Friedrich Hagl bei der 19. Betriebsrätekonferenz und Konzernversammlung der Siemens Gruppe der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG). Dazu kommt noch das Programm „Siemens 2014“. Die MitarbeiterInnen hätten jetzt Ruhe verdient. „Eine gute Atmosphäre ist derzeit auch deshalb besonders wichtig, damit sich die MitarbeiterInnen auf die Kunden konzentrieren können“, ergänzte Harald Kern, Vorsitzender des Siemens Europa Betriebsrates. „Die MitarbeiterInnen bringen viel ein“, erklärt Hagl. „Sie müssen wieder das Gefühl haben, auf das Unternehmen stolz sein zu können.“ Wichtig ist es auch, dass sie wissen in welche Richtung der Zug fährt.

Wir-Gefühl
In diesem Sinne freut sich Hagl über aktuelle Aussagen des neuen Siemens Konzernchefs Joe Kaeser, der das Wir-Gefühl bei Siemens betont und von „unser“ Siemens spricht. Natürlich gibt es als Folge dieses Wechsels an der Spitze neuerlich Veränderungen.

Die Clusterstruktur wurde aufgelöst. Österreich ist nun Lead-Country für eine große Zahl von südosteuropäischen Ländern. Tschechien und die Türkei sind selbst zu Lead Countries geworden. „Durch unsere guten Kontakte mit diesen Ländern wird in Zukunft trotzdem ein positives Zusammenarbeiten möglich sein“, meint Hagl. Von den langfristigen Wachstumschancen des CEE-Raums ist er überzeugt: „Wichtig für uns ist vor allem dass die Bedeutung der regionalen Vertretung im Vertrieb unterstrichen wird.“ Die Cluster-Auflösung ist auch ein Thema für den Europabetriebsrat. Bisher gab es regelmäßige Clustersitzungen. Nun wird über eine neue Struktur diskutiert.

Heikles Thema "Arbeitszeitflexibilisierung"
Nichts ändern will Hagl am pragmatischen und sachlichen Arbeitsstil des sozialdemokratischen Teams, auch in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensmanagement. Ein heikles Thema ist derzeit die Arbeitszeitflexibilisierung. Hagl ist sicher, dass „Siemens mit den bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten zur Flexibilisierung auskommen kann und sucht für alle, die Bedarf nach flexibleren Arbeitszeiten haben, eine gesetzeskonforme Lösung.“

Dass dieser konstruktive Stil anerkannt wird, zeigte sich auch bei der ZBR-Wahl am 17. Oktober. Analog zur letzten Wahl gab es 19 Mandate zu besetzen. Die FSG-Liste hat drei Mandate dazu gewonnen und verfügt nun über 15 Mandate, die Liste Demokratie hat eines verloren und hat nun zwei, BR Alternativ hat zwei Mandate verloren und hat nun eines.

Autorin:
Elisabeth Dokaupil

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