Engagement im sozialen Bereich hat für Siemens eine lange Tradition – so auch die jährliche Blutspendeaktion, die in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz durchgeführt wird. Um in COVID-Krisenzeiten einen Beitrag zu leisten, hat Siemens Österreich die Aktion um einen wesentlichen Aspekt erweitert: Teilnehmer an der Blutspendeaktion erhielten im Vorfeld die Möglichkeit, einen von Siemens Healthineers entwickelten COVID-Antikörpertest durchzuführen. Er gewährt Einblick, ob jemand passendes Blutplasma hat, das in weiterer Folge zur Behandlung von COVID-19 Patienten eingesetzt werden kann.

„Hohe Solidarität“
„Diese große Bereitschaft den Antikörpertest durchzuführen und Blut zu spenden hat uns sehr beeindruckt. Innerhalb weniger Stunden waren die vorhandenen Termine ausgebucht. Dies zeigt eine hohe Solidarität unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“, freut sich CEO Wolfgang Hesoun über eine große Teilnehmerzahl. Insgesamt haben rund 346 Kolleginnen und Kollegen in der Siemens City in Wien, unter Einhaltung der COVID-19-Vorsichtsmaßnahmen, 173 Liter Blut gespendet. „Die beiden Aktionen (Antikörpertest und Blutspende) wollen wir nun auch in unseren Siemens Niederlassungen in Linz, Graz und Innsbruck fortführen“ ergänzt Wolfgang Hesoun.

In Österreich wird alle 90 Sekunden eine Blutkonserve benötigt, das sind bis zu 350.000 Konserven pro Jahr. Der Bedarf an Blutkonserven macht dabei keine Corona-Pause – weitere Informationen unter www.blut.at. Das menschliche Blut zählt im Notfall zu den wichtigsten Medikamenten. Blutkonserven werden beispielsweise für Krebsbehandlungen und zur Behandlung anderer schwerer Erkrankungen bzw. nach Unfällen oder bei Geburten benötigt.

„Für die Versorgung der heimischen Spitäler sehr wichtig“
„Blut spenden rettet Leben, denn Blut wird fortlaufend als Notfallmedikament eingesetzt. Es ist für die Versorgung der heimischen Spitäler sehr wichtig, dass weiterhin genügend Blutspender an diese gute Tat denken – für das ungebrochene Engagement der Firma Siemens sind wir deshalb sehr dankbar“, sagt Dr. Ursula Kreil, stellvertretende medizinische Leiterin der Blutspendezentrale für Wien, Niederösterreich und Burgenland.