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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Digital Factory


Top-Portfolio für die Automobilindustrie

60 Sekunden pro Auto

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Schwerlast-Elektrohängebahn bei BMW in Shenyang (China)

Kurze Taktzeiten & Flexibilität in der Auto-Industrie - dank der Automatisierungstechnik von Siemens.

Am Anfang steht die Karosseriefertigung, der sogenannte Body Shop. Hier erledigen viele Roboter den Zusammenbau der Rohkarosse. Dann tauchen die Karosserien im Paint Shop in die Lackbäder und wiederum finalisieren Roboter den Decklack. Im letzten Arbeitsgang kommen alle zusätzlichen Teile vom Motor über Räder, Sitze und Innenausstattung dazu und ein weiteres fertiges Auto verlässt das Werk. Siemens trägt mit seinen Lösungen entscheidend zum hohen Tempo bei dieser komplexen Produktion bei.

Das beste und kompletteste Produktportfolio
„Siemens hat mit Abstand das beste und kompletteste Produktportfolio für die Automotive Industrie, beginnend mit der Energieversorgung und -verteilung über Antriebstechnik, Automatisierung, Visualisierung, Sensorik bis zur Busvernetzung“, erklärt Wolfgang König, Leiter des Business Segments Factory Automation Automotive Projects in Linz. „Wir sind jener Lösungsanbieter, der den Bau einer Fabrik in Engineering, Simulation, Inbetriebnahme und Hochlaufbegleitung für die Automatisierungstechnik übernimmt.“ Unser Know-how, warum, was, wie automatisiert wird, fließt auch in die Standards der Automobilproduktion ein, an denen Siemens mitarbeitet. König: „Weiter gepflegt werden sie dann von den Endkunden.“

Ein eigener Bereich liefert noch das Produktions-Cockpit mit einem dem Kunden angepassten Line Monitoring oder übergeordneten Fabriks-Visualisierungen.

Die Kunden kennen unser Unternehmen wegen seiner langjährigen Expertise in den Vehicle Operations und der Kompetenz in allen Produktionsschritten. Sie setzen auf Siemens bei neuen Werken auf der grünen Wiese genauso wie bei Umbauten, Modernisierungen oder Migrationen, die aufgrund der Langlebigkeit der Anlagen häufig vorkommen. Immerhin ist eine Karosseriefertigung bis zu sieben Jahre im Einsatz und eine Lackieranlage sogar zwischen 20 und 30 Jahren.

Weltweit unterwegs
Die Automotive-Experten in Linz agieren als Headquarter mit einem weltweiten Geschäftsvolumen von 50 Millionen Euro. Die Exportquote liegt bei 90 Prozent. 140 MitarbeiterInnen arbeiten an Hard- und Softwareengineering, der Programmierung von Robotern oder übernehmen das Sitemanagement von Baustellen. Die wichtigsten Endkunden sind die Premium-Hersteller der deutschen Autoindustrie: Audi, VW, Daimler, BMW und Porsche.

Immer wichtiger werden die Vorlieferanten der Komponenten, die sogenannten Tier-Supplier, die ebenso in einer hohen Flexibiltät „just in time“ an die Produktionslinien liefern.

Welche Vorteile die Kunden durch den Einsatz der Spezialisten aus Linz haben, ist klar definiert: Alles aus einer Hand, hohe Anlagenverfügbarkeit, optimale Vernetzung der Komponenten, Sicherheit, Usability und Energieeffizienz sind die zentralen Themen. Auch der Einstieg in die digitale Fabrik der Zukunft ist erprobt – mit dem Virtual Commissioning. König: „Wir können die Anlagen vor der Inbetriebnahme virtuell testen, einschließlich der Roboter und der Sicherheitstechnik“. So kann der Produktionsstart qualitativer als bisher erfolgen. Und um Tempo geht es schon in der Geburtsphase von Autos. Denn Zeit ist Geld.

 

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