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Mobility


Siemens "cityjet"

Eis am Gleis

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Prominenz gestern im Windkanal: ÖBB-Chef Christian Kern, Verkehrsminister Alois Stöger, Vizebürgermeisterin Renate Brauner, der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl und Mobility-Leiter Arnulf Wolfram.

Tests mit dem Siemens "cityjet" im weltweit größten Klima-Wind-Kanal in Wien-Floridsdorf.

Seit dieser Woche wird einer von 101 Siemens "cityjet"-Zügen für die ÖBB im weltweit größten Klima-Wind-Kanal in Wien-Floridsdorf getestet. Ab Dezember 2015 sollen die Fahrzeuge bei jeder Witterung zuverlässig durch Österreich rollen.

Ein Teil der Wertschöpfung in der Produktion wird in Österreich erbracht, denn die Drehgestelle kommen aus dem Siemens-Werk in Graz. Die Endfertigung für rund zwei Drittel der Züge erfolgt wie schon bei den railjets und den Taurus-Loks in ÖBB-Werkstätten in unserem Land. 

Minus 45 bis plus 60 Grad Celsius 
Im Klima-Wind-Kanal können Temperaturen von minus 45 bis plus 60 Grad Celsius und Windgeschwindigkeiten von knapp 300 km/h erzeugt werden.
 
In den "cityjets" sollen Fahrgäste von extremer Kälte oder Hitze künftig nichts mitbekommen. Insgesamt zwei Monate wird die Garnitur getestet. In der überdimensionalen Wettermaschine können auch Schnee und Regen simuliert werden. Damit werden "Sicherheitsstandards entwickelt und weiterentwickelt", so Verkehrsminister Alois Stöger.

Mit 160 km/h komfortabel unterwegs
Der "cityjet" ist ein dreiteiliger elektrischer Triebzug, der in der S-Bahn-Version über 244 Sitzplätze und in der Regionalbahnversion über 259 Sitzplätze pro Zug verfügt. Bequeme Niederflureinstiege garantieren einen barrierefreien Zugang ohne Rampen - auch für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kinderwagen. Großes Augenmerk wird auf den Sitzkomfort gelegt: Fahrgäste entspannen sich in komfortablen, verstellbaren Sitzen mit Armlehnen und Fußstützen. Dazu gibt es eine auf die Sitzpositionen abgestimmte LED-Beleuchtung und Fahrgastinformation mit Bildschirmen im Wageninneren. Der Zug erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Im Vergleich zu bestehenden Fahrzeugen kann die Laufleistung zwischen den Wartungsintervallen bis zu dreimal höher sein.

Autor:
Claus Gerhalter

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