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Embedded Computing Systems

Fehler vermeiden

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Michael Würdinger, Geschäftsführer FH Technikum Wien; Reinhart Kögerler, Präsident der Christian Doppler Forschungsgesellschaft; Lothar Roitner, Obmann der FH Technikum Wien und Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie; Martin Horauer, Leiter Josef Ressel Zentrum für Verifikation von eingebetteten Computersystemen; Fritz Schmöllebeck, Rektor FH Technikum Wien (Foto: A. Kawka).

Im Josef Ressel Zentrum für die Verifikation von eingebetteten Computersystemen am FH Technikum Wien werden Fehler in Software-Systemen früh erkannt.

Anfang Oktober 2013 wurde an der FH Technikum Wien das Josef Ressel Zentrum für die Verifikation von eingebetteten Computersystemen offiziell eröffnet. Siemens Österreich unterstützt das Projekt gemeinsam mit anderen Unternehmen wie etwa Infineon Technologies oder der Kapsch TrafficCom AG.

Software für Autos bis hin zu ganzen Industrie-Anlagen
Embedded Computing Systems (eingebettete Computersysteme) sind Hard- und Softwarelösungen für viele Einsatzgebiete. Sie reichen von elektronischen Steuergeräten in Autos und medizintechnischer Ausrüstung bis hin zu Industrieanlagen, Verkehrstelematik-Anwendungen oder Steuerungen in der Gebäudeautomatisierung. Sie sind bereits so sehr in den Alltag integriert, dass sie oft nicht mehr wahrgenommen werden – es sei denn, sie funktionieren nicht.

Um Fehler in derartigen Systemen möglichst früh zu erkennen, erforschen Professor Martin Horauer, Leiter des Josef Ressel Zentrums, und sein Team ab sofort neue Ansätze und Lösungen für ihre Verifikation. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Geräte auf ihre spezifizierten Eigenschaften hin überprüft werden können: Eine davon ist die Runtime-Verifikation, bei der das Testsystem bereits in die Anwendung integriert wird und gleichzeitig mit ihr arbeitet. Der Vorteil: Wird ein Fehler zur Ausführungszeit erkannt, kann die Anwendung entsprechend darauf reagieren.

Sinnvolle Partnerschaft in der Forschung
„In Josef Ressel Zentren können Fachhochschulen gemeinsam mit regionalen Unternehmen mehrjährige Forschungsarbeiten durchführen. Die Unternehmenspartner profitieren von der wissenschaftlichen Kompetenz der Fachhochschulen, die wiederum das praktische Know-how der Unternehmen optimal nützen können“, erläutert Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner die Vorteile des Programms.

Autor:
Claus Gerhalter

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