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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Mobility


Generation X

Heute wurde in Wien Simmering die neueste Generation der Wiener U-Bahn-Wagen von Siemens vorgestellt.

Die Wiener Linien GmbH & Co KG beauftragte im September 2017 die Siemens AG mit der Lieferung und Instandhaltung von 34 U-Bahn-Zügen vom Typ X. Der Auftrag beinhaltet eine Option über weitere elf Züge. Die Fahrzeuge eignen sich sowohl für den vollautomatischen Betrieb als auch für den Betrieb mit Fahrer. So sollen sie auf der künftigen Linie U5 fahrerlos eingesetzt werden und mit Fahrpersonal die Strecken U1– U4 der Wiener Linien bedienen. Die Lieferung wird im Frühjahr 2020 mit einem Vorserienzug beginnen, das letzte Fahrzeug des Auftrags soll Ende 2030 ausgeliefert werden. „Der X-Wagen ist nach dem Silberpfeil und dem V-Wagen bereits die dritte Generation an U-Bahnzügen, die Siemens an die Wiener Linien liefern wird. Es freut mich, dass wir in Wien die Entwicklung hin zum autonomen Fahrbetrieb mit unserem Know-How begleiten dürfen. Das ist ein schönes Zeichen für das anhaltende Kundenvertrauen in unsere Fahrzeuge, zeigt die Wertschätzung unseres Werks in Wien und ist ein wichtiger Beitrag zur lokalen Wertschöpfung“, erklärt Wolfgang Hesoun, CEO von Siemens Österreich.

Made in Vienna

Die Züge werden im Wiener Siemens-Werk gebaut. Auch die Wartung der neuen Fahrzeuge ist Bestandteil des Auftrags. Diese erfolgt mit Personal der Wiener Linien, aber im Auftrag der Siemens AG. Die neuen X-Wagen ersetzen sukzessive die alten Silberpfeile, die zum Teil seit 1972 im Einsatz sind. Wie schon deren Nachfolger, der sogenannte V‑Wagen, werden auch die neuen Garnituren durchgängig begehbar, barrierefrei, klimatisiert und videoüberwacht sein. Die neuen Züge sind zudem mit einer Reihe innovativer Lösungen ausgestattet. So sind beispielsweise die Fahrerstände rückbaufähig ausgeführt. Das erlaubt im rein vollautomatischen Betrieb eine spätere Nutzung des Fahrerraums für die Fahrgäste. Dazu kommt weltweit erstmals das innovative Fahrgastinformationssystem Plus zum Einsatz: Informationsdisplays oberhalb jeder Tür bieten den Passagieren bereits vor Ankunft in der Station eine positionsabhängige Wegeleitung der kommenden Station inklusive aktueller Anschlussverbindungen. Somit wissen die Fahrgäste bereits vor der Station, in welche Richtung sie nach ihrer Ankunft weitergehen müssen.

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