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Corporate


3i-Programm

Gute Ideen umsetzen

Eurobalisen
Zwischen den Schienen montierte Balisen übermitteln durch das Tool erzeugte Daten an durchfahrende Züge.

3i als Teil des Verbesserungsprozesses im Qualitätsmanagement.

Ideen, Impluse, Initiativen und ihre Umsetzung werden bei Siemens im Rahmen des 3i-Programms gesammelt und gefördert. Und sie sind auch ein wichtiger Bestandteil des Qualitätsmanagements. Deshalb ist das 3i-Programm seit Beginn des Geschäftsjahres Teil der Qualitätsmanagementabteilung.

Top-Projekt auf Schiene
Ein perfektes Beispiel für ein 3i-Projekt ist ein Vorschlag von Alois Haselböck von Corporate Technology (CT) für das Rail Automation Team bei MOL. Es ging um ein Tschechien-Projekt im Zusammenhang mit ETCS-Level2. Dieses European Train Control System soll in Europa flächendeckend eingeführt werden und trägt zum unkomplizierten grenzüberschreitenden Verkehr bei. CT liefert Rail Automation für den Ausbau in Tschechien ein Tool zur Erzeugung von Daten, die von zwischen den Schienen montierten Balisen an durchfahrende Züge gesendet werden. Aufgrund des extrem hohen Sicherheitslevels, den die Bahn fordert, mussten die Ergebnisse auf einem zweiten Weg verifiziert werden, ein Vorgang, der stichprobenweise manuell erfolgte.

Haselböck, der jahrzehntelange Erfahrung mit Tools für Rail Automation hat, fand eine bessere Lösung. „Wir hatten von einem anderen Projekt ein Tool, das mit einer kleinen Adaptierung die Prüfung automatisiert erledigen kann“, sah der CT-Spezialist die Möglichkeit einer teilweisen Wiederverwendung. Er nahm Kontakt mit dem Projektverantwortlichen bei Rail Automation, Wolfgang Schwaiger, auf. Sein potenzieller „Kunde“ war begeistert. „Diese Innovation passt sehr gut in unser Standardkonzept von automatisierten Datentests, das diesmal wegen dem spezifischen Scope nicht angewendet werden konnte“, so Schwaiger. „Wir können mit diesem Vorschlag ein großes Effizienzpotential heben.“ Auch das Stammhaus ist an der Idee interessiert.

Mehr als nur eine Idee
„Dieser Vorschlag hat alle Voraussetzungen für ein perfektes 3i-Projekt“, erklärt Günter Marka, der für 3i zuständig ist. „Die Idee stammt von einem Mitarbeiter, der Experte auf diesem Gebiet ist. Er hat direkten Kontakt mit dem Mitarbeiter aufgenommen, wo die Idee eingesetzt wird. So sollte es sein, denn die Verantwortung bleibt bei 3i immer beim Einreicher.“ Wenn der Prozess so läuft und der Nutzen klar ist, dann klappt auch die steuerbegünstigte Prämierung problemlos. Marka: „Eine Idee nur einfach so hinzuwerfen funktioniert bei 3i nicht.“

„Wie bei diesem Rail Automation-Projekt eindrucksvoll geschildert, passt 3i perfekt zu QM“, betont Markus Stelzhammer, QM. „Denn Verbesserungsvorschläge sind ein wichtiger Bestandteil des Kontinuierlichen Verbesserungs-Prozesses (KVP), der wiederum ein zentrales Element des Qualitätsmanagements ist“. Die Wirksamkeit von Verbesserungsvorschlägen wird mittels der KVP-Systematik überprüft. Stelzhammer: „Wir möchten die Güte und den Nutzen der 3i-Vorschläge erhöhen und das kreative Potenzial unserer Mitarbeiter fordern und werden daher die Bedeutung der Verbindung von 3i und KVP intensiv kommunizieren.“

Sammeln Sie jetzt schon Ihre Ideen für den geplanten Ideentag im Frühjahr!

Autorin:
Elisabeth Dokaupil

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