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Healthcare


Elektronische Gesundheitsakte

Krankheiten besser behandeln

Krankheiten besser behandeln

Der Wiener Krankenanstaltenverbund nutzt "sense" von Siemens als Basis für die elektronische Gesundheitsakte und ist damit Vorreiter in Europa.


Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) legt mit der Nutzung der eHealth-Lösung "sense" von Siemens die Basis für die elektronische Gesundheitsakte gemäß dem ELGA-Gesetz. Die Einführung von einrichtungsübergreifenden elektronischen Patientenakten soll die Verfügbarkeit medizinischer Informationen künftig verbessern und die Diagnose- und Behandlungsqualität steigern.


"Vorreiter in Europa"

Im August 2013 erhielt unser Unternehmen gemeinsam mit seiner Tochterfirma ITH icoserve den Zuschlag zum Aufbau einer gemeinsamen Infrastruktur für alle am Datenaustausch beteiligten Parteien. Sie entspricht den Vorgaben der Initiative „Integrating the Healthcare Enterprise“ (IHE) und ist das Fundament für die gemeinsame elektronische Patientenakte, die künftig allen Behandelnden in medizinischen Einrichtungen mit entsprechender Berechtigung zur Verfügung steht. Stefan Radatz, Leiter Siemens Health Services in Österreich, freut sich, „dass Siemens mit diesem Projekt so maßgeblich an der Einführung und Verbreitung der elektronischen Gesundheitsakte beteiligt ist. Schließlich ist Österreich damit ein Vorreiter in Sachen eHealth innerhalb Europas“.

Elf Krankenhäuser, 8.800 Betten
Mit elf Krankenhäusern (zusammen 8.800 Betten), vierzehn Geriatriezentren und Pflegewohnhäusern mit sozialmedizinischer Betreuung sowie rund 32.000 MitarbeiterInnen zählt der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) zu den größten Gesundheitseinrichtungen in Europa. Es werden dort jährlich 400.000 stationär aufgenommene Patientinnen und Patienten versorgt und rund 3,5 Millionen Ambulanzbesuche gezählt. Als größter Ausbildner Österreichs für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe bietet der Wiener Krankenanstaltenverbund 2100 Ausbildungsplätze an.

Bessere Gesundheitsversorgung mit ELGA
Ab Anfang 2015 sind alle öffentlichen Krankenhäuser in Österreich verpflichtet, mit dem landesweiten Informationssystem „ELGA“ zu arbeiten. So legt es das „Elektronische Gesundheitsakte-Gesetz“ (ELGA-G) fest, das seit 1. Januar 2013 in Kraft ist. Künftig sollen in der ELGA Entlassungsbriefe, Laborbefunde, radiologische Befunde und Bilder sowie Medikationsdaten zu einem Patienten gespeichert und damit die Qualität und Effektivität der Gesundheitsversorgung gesteigert werden.

Autor:
Claus Gerhalter

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