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Kulturauftrag

Modernste Gebäudetechnik macht die Festspielhäuser in Salzburg zu einem perfekten Platz für Kunst und Kultur.

Auch im heurigen Sommer waren die Salzburger Festspiele wieder ein voller Erfolg. Jährlich besuchen rund 260.000 Zuschauer eine der über 200 Veranstaltungen dieses österreichischen Kult-Kulturfestivals. Es findet an 14 Spielstätten statt, von denen drei zwischen 1925 und 1960 speziell für die Festspiele erbaut wurden: das Haus für Mozart, die Felsenreitschule und das Große Festspielhaus.

Ein Zusammenspiel innovativer Technik von Siemens sorgt in diesen drei Gebäuden für höchsten Komfort, maximale Sicherheit und eine erstklassige Akustik. Zu den modernsten Technologien gehören u.a. Gebäudeautomation, Beschallungssysteme, Brandmeldetechnik, Zutrittskontrollen und Evakuierungssysteme.

Maximale Sicherheit garantiert die Sigmasys Brandmeldeanlage. Sigmasys besteht in Salzburg aus drei Kernsystemen und zwei Unterzentralen im Haus für Mozart und in der Felsenreitschule. Über 1.800 automatische und knapp 180 nichtautomatische Brandmelder überwachen verschiedenste Räumlichkeiten der Häuser. Die Zuschauer- und Bühnenbereiche werden mittels Linearmelder, Flammenmelder und Rauchansaugsystemen geschützt.

Das Zutrittskontrollsystem Siport sorgt dafür, dass nur berechtigte Personen die Festspielhäuser betreten. Pro Festspielsommer werden rund 7.000 fälschungssichere Bildausweiskarten ausgestellt – unter anderem für Darsteller, Bühnentechniker oder Verwaltungsmitarbeiter.

Perfektes Klima für beste Performance

Der Gesamtkoordinator in den Festspielhäusern wird Inspizient genannt. Er überwacht beipielsweise das Bühnengeschehen, kann Darsteller in der Garderobe aufrufen oder Lichtsignale geben. Dazu laufen auf speziell von Siemens konzipierten Inspizientenpulten während der Vorstellungen alle Fäden zusammen. Über Kameras kann der Inspizient zudem die Bühne und wichtige Bereiche stets im Blick behalten. Die Bedienoberfläche der Pulte bietet zur möglichst benutzerfreundlichen Anwendung sowohl Tasten als auch einen Touchscreen. Das macht es möglich, einzelne Tasten und ihre Funktionen individuell anzupassen.

Von besonderer Bedeutung für ein Festspielhaus ist es, dass sich Innentemperatur und Luftfeuchtigkeit präzise steuern lassen und konstant bleiben. Nur so können die Künstler und ihre temperaturempfindlichen Instrumente eine erstklassige Performance liefern, während das Publikum gleichzeitig höchsten Komfort genießt. Siemens hat zu diesem Zweck ein ausgeklügeltes Klimaregelungssystem entworfen: Der Almfluss und seine Verzweigungen verlaufen unter der Stadt Salzburg. Unterhalb des Großen Festspielhauses wird das kalte Wasser umgeleitet und zur Klimatisierung genutzt. So gelingt es, die Konzerthalle auf 23 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von 55 Prozent zu regulieren. Das Automationssystem von Siemens steuert darüber hinaus auch das Ventilationssystem. Es sorgt durchgehend und geräuschlos für Frischluft in den Sälen.

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