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Innovationen im Aspern Smart City Research

Lebendiges Labor

Aspern Eröffnung
Arnulf Wolfram mit Monika Sturm (Bereich Forschung bei Aspern Smart City Research), Reinhard Brehmer (Geschäftsführer von Aspern Smart City Research), Christoph Gerstbauer (Bereich Forschung bei Aspern Smart City Research) und Gerhard Hirzci (Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien).

Das Energie-Forschungsprogramm in "aspern – der Seestadt Wiens" startet mit Siemens.

Gestern lud die Forschungsgesellschaft Aspern Smart City Research zur Büroeröffnungsfeier ins aspern IQ bei Wien ein. Rund um dieses Technologie-Zentrum entsteht derzeit „aspern – die Seestadt Wiens“, eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Rund 80 Gäste folgten der Einladung, um mehr über den Start dieses europaweit einzigartigen Forschungsprogramms zu erfahren.

Teamwork für Energieeffizienz
Die Forschungsgesellschaft ASCR wurde von Siemens, Wien Energie, Wiener Netze, der Wirtschaftsagentur Wien sowie der Wien 3420 Aspern Development AG ins Leben gerufen. Bis 2018 werden rund 40 Millionen Euro investiert und das Know-how sowie neue Technologien der verschiedenen Partner genutzt und weiterentwickelt. Rund 30 Personen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Bereichen arbeiten daran mit. Arnulf Wolfram (Leitung Sektor Infrastructure & Cities CEE): „In diesem 'Living Lab' geht es um angewandte Technik und die Forschung in einem sozialen Umfeld.“

Größtes Energie-Forschungsprogramm mit Echtdaten in Europa
In Aspern besteht die einzigartige Möglichkeit, mit Echtdaten von individuellen Anwendern und gesamten Gebäuden sowie Daten aus dem Niederspannungsnetz zu forschen. Es werden sowohl Wohnhäuser und Gebäude mit gemischter Büro- und Wohnnutzung als auch der neue Bildungscampus am Forschungsprogramm teilnehmen. Die Gebäude werden mit innovativer Technologie, wie etwa Smart Meter-Systemen, ausgestattet und liefern schließlich die Basis-Daten für die Forschungsarbeit.

Der zweite Geschäftsführer der ASCR, Gerald Murauer (Leitung Corporate Technology CEE), ist für den aktuellen Fahrplan des Technologiezentrums verantwortlich. „Derzeit sind wir dabei, die technische Infrastruktur für das Forschungsprogramm aufzubauen. Ab 2015, wenn die ersten Häuser bezogen werden, startet die Forschung mit Echtdaten.“

Autor:
Claus Gerhalter

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