together.magazin

Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

together.magazin - Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

Allgemein


Smart City

Lebensqualität wird planbar

PK_CyPT(c)Bohmann.jpg

City Performance Tool von Siemens liefert passgenaue Technologie für Stadtentwicklung - Pressekonferenz in Wien.

Heute präsentierten Siemens Generaldirektor Wolfgang Hesoun und Wiens Bürgermeister Michael Häupl in Wien das City Performance Tool (CyPT) und die Ergebnisse der Modellrechnung für die Bundeshauptstadt. Mit dem CyPT hat Siemens ein System entwickelt, das es Entscheidern in Stadtverwaltungen ermöglicht, die zielführendsten Technologien für Stadtentwicklungsprojekte auszuwählen. "Die Vorreiterrolle Wiens als Pilotprojekt hat bereits weltweit Städte zu Nachfolgeprojekten angeregt: Mittlerweile betreut Siemens rund 20 Städte mit dem Tool, Tendenz steigend“, erklärte Wolfgang Hesoun. Und Pedro Miranda, in unserem Unternehmen für das weltweite Geschäft für nachhaltige Stadtentwicklung verantwortlich, ergänzte: „Wien ist weltweit ein Vorbild an Lebensqualität. Dabei geht es immer auch um den Einklang von Ökologie und Ökonomie. Wie können die Städte weiter die Emissionen senken? Wie entwickeln wir die Infrastruktur so weiter, dass dies nicht zu Lasten der Umwelt geht? Wo können durch den Einsatz neuer Technologien nachhaltige Arbeitsplätze entstehen? Das System von Siemens hilft den Städten der Welt, auf diese Fragen Antworten zu bekommen."

Daten von Klima, Verkehr, Energie und Gebäuden
Die große Herausforderung war es, bereits vorhandene Daten aller städtischen Abteilungen von Klima, Verkehr, Energie und Gebäuden bis hin zu allgemeinen Statistiken zusammenzuführen. Insgesamt wurden 350 Datenpunkte akkumuliert, digitalisiert und analysiert. Die intelligente Zusammenfassung der vorhandenen Daten erfolgt auf Knopfdruck – quer über alle Bereiche der Stadt.

Wien mit Spitzenwerten
Die Datenanalyse zeichnet ein positives Bild von Wien: Die Stadt setzt bisher bereits auf eine sehr kosteneffiziente Infrastruktur, einen guten Mix an technologischen Maßnahmen und eine sehr saubere Energieversorgung. Dennoch wird sie weiterhin in Spitzentechnologien investieren müssen, um die Klimaziele 2030 zu erreichen: Noch dichtere Verkehrsinfrastruktur im Öffentlichen Verkehr, Modernisierung der Energieverteilung, Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung, mehr Gebäudeisolationen und weitere Innovationen in intelligenter Straßenverkehrstechnik wären laut Berechnungen notwendig. Wenn die richtigen Hebel betätigt werden, sind die Klimaziele für 2030 schon 2025 zu schaffen.

Autor:
Claus Gerhalter

Bewertung:
3,0 (821 Stimmen)
Ihre Bewertung