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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Power and Gas


Kraftwerksautomatisierung

Leitgedanken umgesetzt

Arnoldstein

Siemens modernisierte Müllverbrennungsanlage Arnoldstein in Kärnten mit Leitsystem SPPA - T3000.

Anfang Juli dieses Jahres hat die Siemens AG Österreich den Umbau der Blockleittechnik in der Müllverbrennungsanlage Arnoldstein erfolgreich abgeschlossen. Die Leittechnik ist nun auf dem neuesten Stand. Der Auftragswert für die Modernisierung beträgt 750.000,-- Euro.

Für die Kärntner Restmüllverwertungs GmbH (KRV) bedeutet das entscheidende Einsparungen in Bedienung, Wartung und Instandhaltung der Anlage. Bereits die Errichtung der Müllverbrennungsanlage im Jahr 2004 erfolgte durch ein Konsortium unter Führung unseres Unternehmens.

„In Arnoldstein werden künftig Strom und Wärme für die Kärntner Haushalte noch effizienter erzeugt. Dass die KRV nach der Errichtung der Anlage auch bei der Modernisierung wieder auf Siemens gesetzt hat, bestätigt unsere Expertise für Kraftwerksleittechnik. Wir freuen uns, die langjährige Partnerschaft fortzusetzen“, so Siemens-Generaldirektor Wolfgang Hesoun.

Kraftwerksautomatisierung auf neuestem Stand: Leitsystem SPPA – T3000
Durch die Modernisierung wird die Verwaltung der Anlage einfacher, das System sicherer und verfügbarer. Als einziges Hardware-unabhängiges Softwarekonzept auf dem Markt trennt das Leitsystem SPPA-T3000 Software und Hardware. Das bedeutet, dass bei Hardware-Innovationen die Software beibehalten werden kann, und umgekehrt. Das sogenannte „Never-Goes-Obsolote-Konzept“ verspricht somit Kontinuität und einen verlängerten Lebenszyklus der Anlage.

Restmüll wird Energie
In Arnoldstein werden nicht gefährliche Abfälle – hauptsächlich Restmüll aus Kärnten – durch Verbrennung in Strom und Wärme umgewandelt.  Jährlich sind das bis zu 96.000 Tonnen Restmüll. Errichtet wurde die Anlage von einem Konsortium unter der Führung der Siemens AG Österreich, die die Technologie für den Turbosatz, den Wasser-Dampf-Kreislauf sowie die Elektro- und Leittechnik lieferte. Mit 75 Millionen Euro Investitionssumme war das Projekt eines der größten Kärntner Bauvorhaben.

Autor: Claus Gerhalter

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