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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Digital Industries


Meister der Digitalisierung

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Vlnr: Bernhard Kienlein, Adolf Arnreiter, Martin Ramharter, Stefan Preinfalk, Werner Schöfberger, Julia Angerhausen (HQ), Steffen Wagner (HQ), Axel Lorenz (HQ), Johannes Stinauer.

Award für Österreich bei internationalem PD PA Management Meeting.

Im Dezember vergangenen Jahres erhielten Vertreter von Process Industries and Drives, Process Automation (PD PA) eine Auszeichnung für ihre erfolgreiche Umsetzung der PD PA Digitalisierungsstrategie in Österreich. Der Award in der Sparte „Future Trends/Digitalization“ wurde bei der internationalen Management-Konferenz in Rust bei Karlsruhe (Deutschland) an die teilnehmenden PD PA Mitarbeiter, darunter Werner Schöfberger und PD-Leiter Bernhard Kienlein, vergeben.

Die Business Unit PD PA im Stammhaus hatte bereits im Oktober letzten Jahres den Werner von Siemens Award gewonnen. Dieser Preis zeichnete PD PA als erfolgreichste Einheit der Siemens AG im GJ 2018 aus. Innerhalb dieser „weltbesten“ BU des Unternehmens haben sich nun auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Österreich eine Auszeichnung gesichert.

Living Lab – Digitalisierung in der Pharmaindustrie

Ein gelungenes Beispiel für die optimale Umsetzung der Siemens-Digitalisierungsstrategie in unserem Land ist das „Living Lab Process Industries“ in der Siemens City in Wien. Es ermöglicht die reale Demonstration von biotechnologischen Produktionsprozessen. Hier werden Forschungsthemen in Form von Projekten bzw. Case-Studies praxisbezogen umgesetzt. Herzstück des Systems ist eine Industrie 4.0 Pilotanlage für die Digitalisierung von Bioprozessen. Bioprozesse sind, etwa in der Pharmaindustrie, Basis für viele Produkte – der Grundstoff sind oft lebende Bakterien. Außerdem sind in der Pharmaindustrie die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und besonders hohe Qualitätsstandards von großer Bedeutung. Diese Kriterien wurden bisher meist erst nach der Produktion in standardisierten Verfahren überprüft. Das hatte im Fehlerfall zur Folge, dass die gesamte betroffene Charge nicht freigegeben wurde. Zudem war es oftmals schwierig, die Fehlerquelle zu eruieren – was wiederholte Verluste verursachen konnte.

Im Living Lab wird der physische, rein biologische Gärungsprozess in einem Digitalen Zwilling aus Daten exakt abgebildet. Dadurch wird er steuerbar, wiederholbar und dokumentierbar – was beispielsweise die Basis für die Zulassung von Medikamenten ist.

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