together.magazin

Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

together.magazin - Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

Mobility


Inspiro in Malaysia

Metrostart im Tigerstaat

Inspiro 690

1:1-Modell des neuen Inspiro für Kuala Lumpur vorgestellt - die Drehgestelle kommen aus Graz.

Siemens und die Mass Rapid Transit Corporation Sdn Bhd (MRT Corp) haben Mitte März in Kuala Lumpur (Malaysia) erstmals ein 1:1-Modell der neuen Metrozüge vom Typ Inspiro vorgestellt. MRT Corp hatte Siemens im Oktober 2012 mit der Lieferung von 58 fahrerlosen Metrozügen und einer kompletten Ausrüstung für zwei neue Depots beauftragt.

Beitrag aus Österreich
„Dieses besondere Modell hat eine Reise um die halbe Welt hinter sich. Es wurde in Deutschland gebaut, dann zerlegt und nach Malaysia verschifft, wo es hier im Hauptbahnhof wieder zusammengebaut wurde", so Sandra Gott-Karlbauer, Leiterin der Siemens Business Unit Urban Transport, die ihren Sitz in Wien Simmering hat. Das Engineering der neuen Metro sowie wesentliche Komponenten wie das Antriebssystem werden aus Deutschland und Österreich geliefert. Die Drehgestelle kommen aus Graz.

Zug zum Kennenlernen
Das Modell entspricht in Gestaltung, Farbgebung und Innenausstattung dem Zug, wie er künftig in der malaysischen Hauptstadt und dem Ballungsgebiet Klang Valley unterwegs sein wird. Noch bis zum 18. Mai 2014 wird es in der Ankunftshalle des Flughafenzubringers KLIA Ekspres im Hauptbahnhof KL Sentral ausgestellt sein.

„Pendler verbringen erfahrungsgemäß sehr viel Zeit in Zügen. Daher war es wichtig, dass die Öffentlichkeit ein Gefühl für unsere Züge bekommt, bevor die echten Fahrzeuge ihren Betrieb aufnehmen", erklärt Amir Mahmood Razak, Director of Strategic Communications and Public Relations bei MRT Corp.

Alle dreieinhalb Minuten fährt der Zug ab
Jeder Wagen bietet Platz für rund 300 Personen. Mit den 58 Zügen soll in Spitzenzeiten eine Zugfolge von dreieinhalb Minuten erreicht werden. Der MRT-Zug kann eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 100 Kilometern pro Stunde erreichen. Der Betrieb erfolgt ab 2017 vollautomatisch und fahrerlos.

Autor:
Claus Gerhalter

Bewertung:
3,1 (3.410 Stimmen)
Ihre Bewertung