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EPO-Studie

Platz drei bei Patentanmeldungen

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3D-Druck stark im Kommen

Im weltweiten Ranking der patentstärksten Unternehmen im 3D-Druck liegt Siemens mit 645 Anmeldungen auf Rang drei, direkt hinter den US-Konzernen General Electric und United Technologies mit 875 und 810. Das sagt eine aktuelle Studie des Europäischen Patentamts, für die die 3D-Druck-Patentanmeldungen von 2000 bis 2018 ausgewertet wurden.

Europa und insbesondere Deutschland seien beim 3D-Druck in einer guten Position, erklärt der Chefökonom des EPA, Yann Meniere. Hier gehe es um den Umbau traditioneller Industrien und wenn die etablierten europäischen Champions in Feldern wie Luftfahrt, Chemie oder Autobau flexibel genug seien, könnten sie hier ihre Chancen nutzen. Die deutsche Industrie tue dies mit einer "guten Performance" in allen Segmenten der Wertschöpfungskette.

36 Prozent Wachstum

Die Entwicklung im 3D-Druck ist rasant: Von 2015 bis 2018 registrierte das EPA ein Wachstum von durchschnittlich 36 Prozent pro Jahr bei den Anmeldungen. Meniere erwartet, dass die Wachstumsraten hoch bleiben. Die Technik ist auf dem Weg aus der Nische: Betrachte man den Bereich der Ausrüster im 3D-Geschäft, gehe es um einen Markt von vielleicht neun Milliarden Euro weltweit im vergangenen Jahr. Doch schon bis 2022 könne sich das verdoppeln. Betrachtet man die Wertschöpfung, geht es um ganz andere Dimensionen. Rund fünf Prozent der weltweiten Produktion könnte die Technologie in der Zukunft leisten.

Besonders viele Patente kamen im Untersuchungszeitraum aus dem Gesundheitssektor, der mit 4.018 den ersten Platz einnimmt. Dahinter folgen der Energiebereich mit 2.001 und der Verkehrsbereich mit 961 Anmeldungen.

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