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Präsidentenwechsel

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Wolfgang Hesoun mit Brigitte Ederer (Foto: SEBASTIAN PHILIPP)

Spitzenposition für CEO Wolfgang Hesoun im FEEI.

Heute hat CEO Wolfgang Hesoun das Präsidentenamt des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) von Brigitte Ederer übernommen.

Themen, die Österreichs forschungsintensivste Branche in Zukunft beschäftigen werden, sind besonders die Absicherung des Wirtschaftsstandorts durch die Nutzung von Chancen im Bereich der Digitalisierung sowie eine strategische Industriepolitik auf europäischer Ebene. Damit soll der langjährige Know-How-Vorsprung im österreichischen Forschungs- und High-Tech-Sektor und der damit verbundene Standortvorteil auf dem Weltmarkt gesichtert werden. „Gerade im Bereich der Digitalisierung in der Industrieproduktion haben sich Österreich und viele Länder Europas in den letzten Jahren eine starke Stellung erarbeitet. Als Obmann des FEEI möchte ich mich dafür einsetzen, dass durch die Schaffung von notwendigen Rahmenbedingungen diese Position noch weiter gestärkt wird“, so Wolfgang Hesoun, der drei Themenfelder konkretisierte: „Der Fachkräftemangel, der unsere Branche bereits jetzt enorm trifft und in Zukunft verstärkt wird. Wir brauchen dringend eine entsprechende Bildungsreform, aber auch Ideen wie wir die richtigen Fachkräfte aus dem Ausland ansprechen. Eine aktive strategische Industriepolitik auf europäischer Ebene. Der Umgang mit China und internationalen Spielregeln für einen fairen Wettbewerb. Und auch die notwendigen Investitionen in Forschung & Entwicklung um Wertschöpfung weiterhin in Europa zu halten und unsere Schlüsseltechnologien nicht nur zu schützen, sondern entsprechend weiterzuentwickeln.“

Auch der Klimawandel ist ein Thema, das die Elektro- und Elektronikindustrie bereits seit Jahren beschäftigt und dem in den kommenden Jahren weiter begegnet werden muss. Die Elektro- und Elektronikindustrie verfügt dabei über Lösungen, mit denen man den weltweiten Klimaproblemen entgegentreten kann. „In Europa verfügen wir über verschiedenste, moderne Technologien, durch die wir unter anderem Effizienz steigern und so Energie sparen können. Wenn diese weltweit eingesetzt werden würden – vor allem in Ländern deren Umwelttechnologien nicht weit fortgeschritten sind – würden wir global einen ungleich bedeutenderen Vorteil schaffen, den man mit regionalen Maßnahmen in gut entwickelten Ländern schlicht und einfach nicht erreichen kann“, erklärt Hesoun.

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