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Management / Corporate


Karriere

Ready to Grow

Karriere

Wollen Sie sich beruflich weiter entwickeln? Ready to Grow, die neue Toolbox zur Personalentwicklung von HR, kann Ihnen dabei helfen.

Haben Sie eine Vorstellung, wie Ihre Karriere verlaufen soll? Oder sind Sie der Meinung, dass das eigentlich Sache Ihres Vorgesetzten ist? „Die MitarbeiterInnen tragen als Entwickler in eigener Sache die Verantwortung für Ihre Zukunft im Unternehmen“, betont Stefan Lange, verantwortlich für Leadership, Development und Talent Acquisition im Hub CEE. „HR schafft die Rahmenbedingungen dafür.“ Die neue Toolbox Ready to Grow unterstützt die MitarbeiterInnen bei der Ausformulierung der Ziele.

Derzeit kommt es noch sehr oft vor, dass MitarbeiterInnen Vorschläge zur Weiterentwicklung und entsprechende Maßnahmen von ihren Führungskräften erwarten. Doch das allein ist in vielen Fällen nicht die Patentlösung. „Dreh- und Angelpunkt können nur die MitarbeiterInnen selbst sein“, betont HR-Chefin Sibylle Würthner. „Selbstverständlich ist die Führungskraft der Hauptpartner, aber eben nicht notwendigerweise der alleinige Treiber.“ Berufliche Weiterentwicklung muss auf die eigenen Interessen und Stärken genauso abgestimmt sein, wie auf die aktuelle persönliche Situation. Die Toolbox zeigt, welche Fragen Sie sich stellen müssen, um für Sie passende Entwicklungsschritte zu finden.

Ziel sollte ein mit der Führungskraft abgestimmtes ausformuliertes persönliches Entwicklungsziel sein, das in einem passenden Zeithorizont und mit bewältigbarem Aufwand erreichbar ist. Dabei muss nicht alles wie bisher weitergehen. „Unsere MitarbeiterInnen sollten auch überlegen, ob sie vertikal oder horizontal, etwa im Projektmanagement, weiterkommen wollen, oder an etwas ganz Anderem interessiert wären, als sie bisher machen“, nennt Lange weitere Möglichkeiten.

Die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse für das Erreichen des Entwicklungsziels werden nicht vorrangig über Trainings erworben. „Es gilt die Regel 70/20/10. Etwa 70 Prozent der Entwicklung sollte on the job erfolgen, 20 Prozent über Coaching und Mentoring durch Führungskräfte und etwa 10 Prozent über formale Trainings“, erklärt Lange. „Entscheidend für das erfolgreiche Lernen on the job ist die klare Zieldefinition und Feedback. Hier sind die Führungskräfte gefordert.“

Es geht dabei nicht um komplizierte Dinge – eine Präsentation beim Kunden oder eine spezielle Aufgabe bei einem Projekt können dazu führen, dass wichtige Lernziele erreicht werden. Je konkreter die Vereinbarung, desto leichter sind Fortschritte erzielbar und sichtbar. Sibylle Würthner: „Die Aufgabe der Führungskraft ist es, sich um Sichtbarkeit und Erfahrungsmöglichkeiten in der definierten Entwicklungsthematik zu sorgen und damit die Potentiale der MitarbeiterInnen zu nutzen.“

Vorhandenes Potenzial zu identifizieren und zu nutzen, ist Herausforderung und Chance zugleich - für die MitarbeiterInnen und das Unternehmen. „Siemens kann es sich nicht leisten, Potential nicht zu nutzen“, so Lange. „Wenn sich MitarbeiterInnen entwickeln wollen, muss ihnen die Chance gegeben werden. Wer eine Herausforderung sucht und keine Perspektiven aufgezeigt bekommt, verliert die Motivation oder verlässt früher oder später das Unternehmen. „Die Weiterentwicklung soll so einfach wie möglich sein“, betont Lange. „Denn wir müssen uns alle permanent weiter entwickeln. Lebenslanges Lernen ist der entscheidende Erfolgsfaktor für unser Unternehmen.“

Mehr über Ready 2 Grow im Intranet!

Autorin:
Elisabeth Dokaupil

Bewertung:
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