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Allgemein


Respekt vor dem Architekt

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Smart Infrastructure-Team belegt ersten Platz bei Architektur-Wettbewerb.

Was sind die idealen Bedingungen, um kreativ und effizient zu arbeiten? Mit dieser Frage haben sich Smart Infrastructure-Mitarbeiter Fabian Pitscheider und sein Team an der Fakultät für Architektur der Technischen Universität Wien beschäftigt.

Die Gruppe hat sich im letzten halben Jahr für den VDI-Wettbewerb (Verein deutsche Ingenieure)  Integrale Planung „Innovatives F&E-Zentrum“ vorbereitet und den 1. Platz in dieser Konkurrenz geholt. Aufgabe war es, eine Integrale Planung für den Standort eines Forschungs- und Entwicklungszentrums zu erstellen. Integrale Planung ist ein zielgerichteter Kreativprozess, in dem Experten unterschiedlicher Fachdisziplinen zur Lösung einer komplexen, in der Regel technischen Aufgabe kommen, bei dem das Team sein an der Universität und in der Arbeit erworbenes Fachwissen in der Tiefe anwenden kann.

 


Holz bringt Flexibilität


Der Entwurf beinhaltet einen Raum der formellen und informellen Kommunikation, wo Mitarbeiter aufeinandertreffen und miteinander arbeiten können. Räumlichkeiten für eine agile Arbeitsmethodik sind ebenfalls angedacht. Der Trend der sich weg von Disziplin und Kontrolle, hin zu Flexibilität und Vertrauen, bewegt wurde in den Entwurf integriert.

 

Die Infrastruktur besteht zum Großteil aus einer vorgefertigten Holzkonstruktion. Diese Art des Bauens ermöglicht eine sehr hohe Flexibilität und ist ökologisch vorteilhaft. So konnten  verschiedene Bürotypologien untergebracht werden, auch Entwicklungsräume und Prüfräume sind vorgesehen. Die Lebenszykluskosten des Gebäudes wurden optimiert, um über die Zeit Ressourcen zu sparen.

Ein wesentlicher Aspekt des Entwurfes ist die Planung im BIM (Building Information Modeling). Auf Basis dieses Konzepts konnte das Team, bestehend aus zwei Bauingenieuren und zwei  Architekten, optimal zusammenarbeiten. Das BIM Know-how der Teammitglieder kam auf diese Weise ideal zur Anwendung.

Neben der Größe des Projektes war eine Herausforderung die Kommunikation zwischen Architekten und Bauingenieuren in der Industrie, da die beiden Gruppen mitunter verschiedene  Interessen vertreten. Auch dieses Problem konnte nachhaltig gelöst werden.

 

Erstmals Sieger außerhalb Deutschlands

Mit dem Sieg des Teams aus Österreich verlässt der Pokal Deutschland und kommt nach Wien. Nächstes Jahr werden die Gewinner ein Teil der Jury werden und gemeinsam mit Profis aus verschiedenen Baubranchen ein neues Projekt küren.

 

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