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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Digital Factory / Process Industries and Drives


Ressource Nummer eins

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Siemens-Anlagenmanagement für die Wasserwirtschaft.

Planungssoftware, digitale Kanal- und Leitungskataster, Instandhaltungsplanung, Betriebsdatenspeicher, Prozessleitsystem – in der Wasserwirtschaft sind unzählige Hilfs- und Verwaltungssysteme im Einsatz. Jedes Tool hat besondere Stärken und alle haben eine Schwäche: es sind Datensilos, zwischen denen kein oder kaum Austausch stattfindet. Dagegen bietet das Asset Information Management System (AIMS) auf Basis der Siemens-Software-Lösung Comos mit einem ganzheitlichen Ansatz überzeugende Vorteile.

  Intelligente Verknüpfung

Das AIMS ist ein zentrales Verwaltungstool, das eine Anlage über den gesamten Lebenszyklus hinweg begleitet. Die Softwarelösung Comos sorgt für einen optimalen Datenübergang zwischen Planungs- und Betriebsphasen mit durchgängig konsistenten und transparenten Daten. Voraussetzung für eine integrierte Datenhaltung ist die Implementierung von Comos als zentraler Daten-Hub, der als Informationsdienst für unterschiedliche Anwendungen fungiert. Diese „single source of truth“ speichert Daten, verwaltet sie und stellt sie anwendergerecht zur Verfügung. Das System ermöglicht es Betreibern, das digitale Abbild der Anlage, also den digitalen Zwilling, immer auf dem aktuellsten Stand zu halten. Dazu können Anlageninformationen auch ganz einfach vom Personal vor Ort aktualisiert werden.

Besseres Verständnis von Gesamtzusammenhängen

Idealerweise wird die Grundlage des digitalen Zwillings bereits in der Planungsphase gelegt: Die während des Engineerings erhobenen Daten werden weiterverwendet und mit Betriebsdaten ergänzt. Allerdings sind die wenigsten Bauprojekte in der Wasserwirtschaft Neuplanungen – der Regelfall ist die Modernisierung von Bestandsanlagen. Engineeringdaten liegen oft noch in Papierform oder in ganz unterschiedlichen Formaten vor. Gerade hier kann Siemens-Technik schnell zu qualifizierten Daten führen. Bei Wartung und Instandhaltung zahlt sich das einheitliche Datenmanagement von Comos ebenfalls aus.

Digitalisierung – Vorteile heute und in Zukunft

Bei gegebener Aktualität der Daten ist der Einsatz von Comos als zentraler Datenknotenpunkt der ideale Ansatz für die Lösung vieler Herausforderungen in Gewinnungs-, Aufbereitungs- und Verteilungsanlagen der Wasserwirtschaft. Hinzu kommen reduzierte Kosten und Aufwände, um den Anforderungen an eine aktuelle Anlagendokumentation nachzukommen, schnellere und präzisere Rückmeldungen bezüglich operativer Anliegen, die Reduktion ungeplanter Stillstandsphasen, eine verbesserte Verlässlichkeit sowie die verlängerte Lebensdauer von Anlagen. Bei den langen Laufzeiten von Anlagen der Wasserwirtschaft kann Comos als zentrales AIMS jederzeit im laufenden Betrieb implementiert werden.

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