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"Spiel mit zwei Siegern"

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Gerald Silberhumer (Direktor-Stellvertreter WKO Oberösterreich, Felix Blaimschein (Kellner & Kunz AG - Teilnehmer an der Dualen Akademie), Ernst Wiesinger (Geschäftsführer Kellner & Kunz AG), Walter Hemetsberger (Landesschulrat für Oberösterreich), Doris Hummer (Präsidentin der WKO Oberösterreich), Josef Kinast (Leitung NL Linz).

Duale Akademie: Mechatronik-Ausbildungsmöglichkeit für Maturanten bei Siemens.

Ab Herbst dieses Jahres gibt es bei Siemens in Oberösterreich die Möglichkeit der Ausbildung in der Dualen Akademie. Dort können Maturanten nach ihrem Schulabschluss noch eine Lehre als Mechatroniker mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik absolvieren. Insgesamt werden in der ersten Phase 10 Plätze vergeben - das Angebot steht noch bis Jahresbeginn 2019 zur Verfügung.

Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre. Dabei wird auch besonderer Wert auf zusätzliche Qualifikationen im sozialen und internationalen Bereich gelegt, die über den Inhalt einer normalen Lehre hinausgehen. Die Absolventen sind für Jobs in der Digitalisierung bei Siemens vorgesehen, wie beispielsweise bei weltweiten Großprojekten internationaler Auftraggeber aus der Automobilbranche. Die Duale Akademie spricht eine neue Zielgruppe an, die bisher im technischen Bereich vernachlässigt wurde. „Wir ergänzen unser vorhandenes Ausbildungsportfolio, denn wir brauchen als international aufgestelltes Technologieunternehmen alle Qualifikationsebenen“, erklärt Josef Kinast (Leitung Niederlassung Linz). „Das ist ein Spiel mit zwei Siegern: Die Duale Akademie ist ein österreichweites Vorreiterprojekt und gibt uns eine weitere innovative Möglichkeit, junge Menschen für Siemens zu gewinnen, die gemeinsam mit uns die Zukunft gestalten wollen. Technisch interessierte AHS-Maturanten erhalten einen innovativen Ausbildungsplatz mit guter Bezahlung und besten Berufsaussichten in einem internationalen Konzern.“

Im Rahmen der Traineeprogramme der Dualen Akademie absolvieren die Teilnehmer
  • 70 Prozent der Ausbildungszeit im Betrieb
  • 20 Prozent der Ausbildungszeit in DA-Kompetenzzetren der
    Berufsschulen
  • 10 Prozent der Ausbildungszeit bei weiteren Bildungsanbietern (z.B. Erwachsenenbildung, Universität, Fachhochschule, etc.), um hier ganz gezielt digitale, soziale und internationale Zukunftskompetenzen aufzubauen, die für die Weiterentwicklung des Standorts Oberösterreich von entscheidender Bedeutung sind.

Diese kompakte, berufsbezogene Ausbildung wird mit folgenden drei Zertifikaten abgeschlossen:

  • einer Lehrabschlussprüfung in einem Fachgebiet
  • dem Zertifikat über die Zukunftskompetenzen
  • einer bewerteten Diplomarbeit (begleitendes Zukunftsprojekt)

Mit diesen drei Zertifikaten erlangt man den „DA Professional“ (Technics, Logistics). Das ist ein neu geschaffener Berufsabschluss der oö. Wirtschaft. Es gibt bereits erste Gespräche mit dem Wirtschaftsministerium, dass dieser Berufsabschluss auch österreichweit formal anerkannt werden soll.

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