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Healthcare


Medizintechnik

Spielzeugautobahn und Schokolinsen

MRT-Experte zeigt mit Hilfe von Alltagsgegenständen, wie die Magnetresonanztomographie funktioniert.

Bei der Magnetresonanztomographie werden mit Hilfe eines starken Magnetfeldes Schnittbilder vom Inneren des Körpers erstellt. Im Gegensatz zur Computertomographie (CT) arbeitet die Magnetresonanztomographie (MRT) dabei mit Radiowellen und nicht mit Röntgenstrahlung. Weichteilgewebe wie Gehirn oder innere Organe können mittels MRT besonders gut dargestellt werden. Bei der Untersuchung von knöchernen Strukturen greift man eher auf die CT zurück. Diagnostisch relevant ist auch die Möglichkeit, dynamische Prozesse, wie etwa Stoffwechselvorgänge im Gehirn abbilden zu können.

Schnelle und leise Untersuchungen
Bei der Magnetresonanztomographie stehen bei Siemens aktuell zwei Themen im Vordergrund: Zum einen Schnelligkeit und Bewegungsunempfindlichkeit bei Aufnahmen des Abdomens, zum anderen die geringe Lautstärke von MRT-Checks. Bisher kommt die MRT vor allem bei Untersuchungen des Gehirns und des Bewegungsapparates zum Einsatz. Mit der neuen Technologie "FREEZEit" können auch im abdominellen Bereich schnellere dynamische und bewegungsunempfindliche Messungen durchgeführt werden. Das erschließt neue PatientInnengruppen, wie etwa Kinder und Schwerkranke. Denn dank der Bewegungsunempfindlichkeit der neuen Technologie können auch von Menschen, die ihre Atmung nicht bewusst kontrollieren können, hochauflösende Bilder generiert werden. Das erhöht die Aussagekraft von  Diagnosen und den Komfort für die PatientInnen.

Mit der "Quiet Suite" können Untersuchungen deutlich leiser durchgeführt werden – und das bei gleichbleibender Bildqualität und Untersuchungszeit. Manche Messungen sind sogar vollkommen geräuschlos.

Sowohl Quiet Suite als auch FREEZEit sind auf Magnetom Aera mit 1.5 Tesla und Magnetom Skyra mit 3 Tesla verfügbar, die in Zukunft in neuen Konfigurationen mit 24 Kanälen erhältlich sind. Damit wird die Technologie auch für Krankenhäuser und Praxen mit geringeren Investitionsmöglichkeiten zugänglich.

Autor:
Claus Gerhalter

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