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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Wind Power and Renewables


Windenergie

Starke Leistung bei schwachem Wind

Innovative Windanlagen bringen auch bei niedrigeren Windgeschwindigkeiten hohe Energieerträge.

Onshore-Windprojekte in Europa entstehen immer häufiger in Regionen mit mittleren bis schwächeren Windgeschwindigkeiten. Siemens begegnet diesem Trend mit einer neuen Windenergieanlage, die auch bei schlechteren Bedingungen den maximalen Energieertrag  herausholt. In der  SWT-3.3-130 stecken über fünf Jahre Erfahrung, die unser Unternehmen mit seiner D3-Plattform gesammelt hat. Dabei haben die Ingenieure maßgebliche Komponenten grundlegend überarbeitet: Der direkt angetriebene PMG-Generator arbeitet bei der neuen Anlage mit noch stärkeren Permanentmagneten, um die Leistung weiter zu erhöhen. Die Konstruktion des Maschinenhauses wurde in ihrer Grundplatte, im Azimutantrieb und anderen statisch wichtigen Komponenten verstärkt, um den Rotor mit nun 130 Metern Durchmesser aufnehmen zu können.

Präzision gefragt

Während neue Stellmotoren ein präzises Drehen des Maschinenhauses auch bei höchstem Winddruck garantieren, sorgen in einer neu konstruierten Nabe besonders starke Hydraulikzylinder für einen präzise justierten Anstellwinkel der Rotorblätter. Die aeroelastisch optimierten Blätter "Aeroelastically Tailored Blades" begrenzen vor allem bei turbulenten Windverhältnissen die statischen Belastungen auf Maschinenhaus und Turm, da die Blattenden hohen Winddruck einfach abfedern. Weitere Innovationen der SWT-3.3-130 liegen in einem neu konzipierten Kühlsystem, das jetzt in das Maschinenhaus integriert wurde und für eine optimale Kühlung des Generators und weiterer elektrischer Komponenten sorgt. Mit diesen Verbesserungen übertrifft die neue Anlage die bisherigen Produkte der D3-Baureihe beim jährlichen Energieertrag um rund 17 bis 20 Prozent. Bereits Anfang 2017 sollen die mit 130-Meter-Rotoren ausgestatteten Anlagen lieferbar sein.

7.500 Windturbinen 24/7 online

Auch im Servicebereich entwickelt sich unser Unternehmen weiter: Das neue Ferndiagnosezentrum für Windenergieanlagen in Dänemark verfügt über die weltweit fortschrittlichste Technologie zur Ferndiagnose und Überwachung von Windenergieanlagen. 7.500 Siemens-Windturbinen auf allen Kontinenten werden aus dem eigens für diese Aufgabe konzipierten Gebäude per Datenleitung betreut. 130 Fachleute sorgen rund um die Uhr für optimale Leistung und möglichst unterbrechungsfreien Betrieb.

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