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Smart Infrastructure


Strategie für Energie

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Wolfgang Hesoun, Theresia Vogel, Jörg Leichtfried und Volker Lenzeder.

Infrastrukturministerium präsentiert mit Siemens Energieforschungsstrategie neu.

Bei einem Pressegespräch gemeinsam mit  Generaldirektor Wolfgang Hesoun, Theresia Vogel (Geschäftsführerin Klimafonds) und Volker Lenzeder (Geschäftsleiter Fronius International) präsentierte Infrastrukturminister Jörg Leichtfried heute in Wien eine neue Energieforschungsstrategie für Österreich. Österreichische Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, saubere Energietechnologien auf den internationalen Markt zu bringen. Förderungen gibt es für Forschung zu den Themen „Energienetze“, „Gebäude“, „Industrie“, „Verkehr“, „Speichertechnologien“ sowie „soziale und wirtschaftliche Auswirkungen der Energiewende“. Darüber hinaus wird das Programm „Vorzeigeregion Energie“ ausgebaut, bei dem Unternehmen neue Technik im Realbetrieb testen können. Dafür stellt das Infrastrukturministerium in den kommenden drei Jahren bis zu 40 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Die erste Ausschreibung startet im April 2017.

Bill Gates und Amazon-Chef Jeff Bezos
Auf internationaler Ebene schließt sich Österreich der Plattform „Mission Innovation“ an.  Dabei arbeiten 22 in der Energieforschung führende Staaten zusammen. Auch private Investoren sind als Partner mit an Bord, darunter Bill Gates und Amazon-Chef Jeff Bezos. „Mit dem Klimavertrag von Paris steigt die weltweite Nachfrage nach neuen Energietechnologien. Wir wollen, dass sich unsere Unternehmen ein möglichst großes Stück vom Kuchen sichern. Darum unterstützen wir sie dabei, ihre neuen Energietechnologien zur Marktreife zu bringen. So holen wir neue Arbeitsplätze nach Österreich“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.


Schlüssel zu sauberer Stromversorgung
Wolfgang Hesoun, Generaldirektor der Siemens AG Österreich: „Technologie und Innovationen sind der Schlüssel zur sicheren, leistbaren und sauberen Stromversorgung von morgen. Siemens ist in vielen Projekten als Vorreiter der Energieforschung aktiv. So erforschen wir etwa in Aspern die urbane Energiewelt der Zukunft oder aber entwickeln in Linz ein Elektrolysesystem zur Umwandlung von elektrischem Strom in Wasserstoff, wodurch große Energiemengen aufgenommen und gespeichert werden können. Der so gewonnene Wasserstoff ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise als Grundstoff in der Industrie, als Treibstoff in der Mobilität oder als Energieträger bei der Strom- und Gasversorgung."  Die Stoßrichtung der vorgestellten Energieforschungs- und Innovationsstrategie begrüßt Hesoun: „All das schaffen wir nur durch Kooperationen mit verschiedenen Partnern, Forschungseinrichtungen und Universitäten in Österreich und darüber hinaus. Basis für alle Anstrengungen in dem Bereich ist eine funktionierende und zielgerichtete Forschungs- und Förderlandschaft.“

Autor:
Claus Gerhalter

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