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Das Magazin für MitarbeiterInnen von Siemens Österreich

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Smart Infrastructure


Top-Innovationen aus Österreich

Ingenuity for life: Siemens Erfinder sorgt mit neuer Software für effizienteren Betrieb von Stromnetzen.

Siemens Österreich schärft auch im Jahr 2018 seine Markenpositionierung und führt dazu die „Ingenuity for life“ Kampagne fort. Ziel ist es, die strategische Ausrichtung des Unternehmens auf die Bereiche Elektrifizierung, Automatisierung und vor allem Digitalisierung noch deutlicher sichtbar zu machen und hochqualifizierte Experten aus dem Digitalisierungsbereich für die Mitarbeit bei Siemens zu begeistern.

"Ingenuity" für performantes Stromnetz

Jede Menge "Ingenuity" steckt auch in einem Innovationsprojekt von Andreas Lugmaier (Siemens) und Friederich Kupzog (AIT). Die beiden Erfinder haben eine Software entwickelt, die aus Messdaten erkennt, welche Wege der Strom im Niederspannungsnetz nimmt. Denn das Niederspannungsnetz wird heute praktisch noch immer blind betrieben. Stromnetzbetreiber zählen im Wesentlichen, wie viele neue Kunden hinzukommen und schließen so darauf, ob das Netz verstärkt werden muss. In den Straßen stehen Verteilerkästen mit manuell bedienbaren Schaltern, um die Energieflüsse zu lenken. Um den aktuellen Schaltzustand zu erkennen, gab es bisher nur eine Möglichkeit: Servicetechniker mussten Umschaltungen genau dokumentieren oder notfalls vor Ort nachsehen. Eine eigene Kommunikationsstruktur aufzubauen wäre oftmals viel zu aufwendig. Die österreichische Erfindung des Jahres 2017 löst dieses Problem.  Im Smart Grid Labor von Siemens in der Seestadt Aspern zeigen Lugmaier und Kupzog, dass ihre Software funktioniert. Dort werden zwei Verbrauchereinheiten im Miniaturformat – in der Realität wären das Gebäude – mit Strom versorgt. Anhand realer Messwerte wird getestet, wie gut sich die Schalterstellung der Stromversorgung mithilfe der Software bestimmen lässt. Dann ändern sich nämlich auch die Spannungswerte, was von den Sensoren registriert, und von der Software erfolgreich ausgewertet wird. Mit diesem Wissen können Stromnetze effizienter betrieben werden.

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